Konstruktives Infrastruktur-Gespräch bei Bundesminister Hanke
Sowohl Schienen- als auch Straßenprojekte wurden offen angesprochen

Graz (27. Mai 2026).- Ein erneut äußerst konstruktives Gespräch zu steirischen Verkehrsinfrastrukturprojekten zwischen Bundesminister Peter Hanke, Landeshauptmann Mario Kunasek, Verkehrslandesrätin Claudia Holzer und Landesrätin Simone Schmiedtbauer, die Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom vertrat, fand gestern (26.05.2026) in Wien statt.
Im Schienenbereich wurde unter anderem das aktuell in Verhandlung befindliche 10. Mittelfristige Investitionsprogramm (2027 - 2031) thematisiert. Diesbezüglich geht es für die Steiermärkischen Landesbahnen um die Planungen für die Murtalbahn und die Dekarbonisierung der Weizer Bahn.
Ebenfalls Thema war auch der Erhalt der Thermenbahn und deren Finanzierung.
Was Vorhaben im hochrangigen Straßennetz betrifft, wurden unter Berücksichtigung der bevorstehenden Präsentation des Doppelbudgets im Bund die Straßenprojekte S36 (Judenburg - St. Georgen ob Judenburg), dritte Spur A9 zwischen Graz West und Wildon, A2-Autobahnanschluss Hart bei Graz angesprochen. Diese Projekte werden von der ASFINAG ohne Verzögerung weiterverfolgt.
Die steirische Delegation hat sich gegenüber Bundesminister Hanke darüber hinaus erneut für eine zusätzliche Autobahn-Anschlussstelle Hartberg-Süd ausgesprochen.
Weiters Thema war die Sanierung der zwei Tunnelröhren des Grazer Plabutschtunnels, die ab 2032 aufgrund des baulichen und technischen Zustands starten muss. „Wir haben heute die dritte Röhre thematisiert und die Anliegen und Bedenken hinsichtlich der drohenden Auswirkungen aufgrund der bevorstehenden Tunnelsperren ausdrücklich deponiert. Ein Ergebnis der Gespräche von heute ist, dass die ASFINAG unter Einbindung der bestehenden Arbeitsgruppe ,Sanierung Plabutschtunnel 2032´ einen tiefgreifenden Faktencheck bis September durchführen wird. Ziel ist es, die Belastung für die Grazer Stadtbevölkerung, die Pendler und die Unternehmen so gering wie möglich zu halten”, sagen Kunasek, Holzer und Schmiedtbauer geschlossen.
Und Minister Hanke zeigte Verständnis: „Ich verstehe die Sorgen und Ängste und kann die Forderung nach einer dritten Röhre nachempfinden. Ich nehme aber die Bedenken der ASFINAG ebenso zur Kenntnis. Gemeinsam mit Land und Stadt werden wir aber nochmals alle Fakten vor allem zu zeitlichen und genehmigungsrechtlichen Aspekten über die nächsten Monate intensiv prüfen.”
Rückfragehinweise:
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Graz, am 27. Mai 2026
Thomas Bauer unter Tel.: +43 (316) 877-5854, bzw. Mobil: +43 (676) 86665854 und Fax: +43 (316) 877-2294 oder E-Mail: thomas.bauer@stmk.gv.at zur Verfügung.
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