Großes Interesse an der Langen Nacht der Forschung 2026
31.200 Besucherinnen und Besucher an den mehr als 50 steirischen Standorten

Graz (25. April 2026).- Tausende Menschen nutzten gestern das vielfältige Angebot der Langen Nacht der Forschung 2026 in der Steiermark, um spannende heimische Forschungsprojekte hautnah zu erleben. 31.200 Besucherinnen und Besucher wurden an den 56 Standorten mit 418 Erlebnisstationen in Graz, Leoben, Kapfenberg und Weiz gezählt.
„Ich freue mich sehr, dass auch heuer wieder so viele Besucherinnen und Besucher bei der Langen Nacht der Forschung in der Steiermark waren und einen Blick hinter die Kulissen geworfen haben. Wir können damit einerseits die herausragenden Leistungen unserer Forscherinnen und Forscher vor den Vorhang holen und andererseits das Verständnis für Wissenschaft und Forschung in der Bevölkerung fördern. Darüber hinaus trägt die Lange Nacht der Forschung dazu bei, Kinder und Jugendliche für Forschung zu begeistern. Dies ist besonders wichtig, wenn wir unsere Position als eine der innovativsten Regionen in Europa auch in Zukunft behaupten wollen”, so Wissenschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer, der allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement dankt.
Die faszinierende Welt der Forschung
Die Besucherinnen und Besucher staunten über die unzähligen Erlebnisse, Exponate und Experimente in der Steiermark und nutzten die Gelegenheit, einen Blick in die Zukunft und hinter die Kulissen der Welt der Forschung zu werfen. Als Partner und Aussteller waren neben allen Universitäten, Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen des Landes auch zahlreiche führende Unternehmen der steirischen Wirtschaft vertreten.
Helmut Wiedenhofer von der Forschungsgesellschaft Joanneum Research ergänzt: „Als angewandtes Forschungsunternehmen fördern und ermöglichen uns die Nähe zur Wirtschaft sowie die nationale wie auch internationale Vernetzung unserer Forschungslandschaft innovatives wissenschaftliches Arbeiten und herausragende Forschungskooperationen. Veranstaltungen wie die Lange Nacht der Forschung leisten dabei einen wichtigen Beitrag, insbesondere junge Menschen für Forschung und Innovation zu begeistern.”
Besondere Erlebnisse
Das Interesse der Bevölkerung war nicht nur in Graz, sondern auch in Leoben, Kapfenberg und Weiz sehr groß. Tausende Menschen nutzten die gestrigen Abendstunden, um Einblicke in sonst nicht öffentlich zugängliche Forschungsabteilungen, Labore und Werkstätten zu erhalten – etwa bei Leitbetrieben wie AVL, AT&S, Knapp, Andritz, Siemens oder voestalpine.
Großes Interesse galt auch den vielfältigen Themenbereichen der Langen Nacht der Forschung- von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz über Energie- und Umwelttechnik bis hin zu Gesundheit und Medizin. Besonders stark nachgefragt waren unter anderem Einblicke in die Altersforschung an der Med Uni Graz sowie eine eindrucksvolle Reise durch unser Universum am Institut für Weltraumforschung der ÖAW in Graz.
Spannende Diskussionen
Wer sich intensiver mit Zukunftsfragen auseinandersetzen wollte, nutzte die Podiumsdiskussionen des Science-Talks im Grazer Lendhafen. In insgesamt fünf Themenbereichen diskutierten hochkarätige Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung über zentrale Zukunftsthemen wie Energie und Ressourcen, Mobilität der Zukunft oder künstliche Intelligenz. Mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten den Lendhafen an diesem Abend zu einer wichtigen Drehscheibe für Austausch und Wissenstransfer in der Landeshauptstadt.
Rückfragehinweis:
Markus Poleschinski | Büro Landesrat Ehrenhöfer | Mobil: +43 676 8666 4515
Tel. +43 (316) 877 4515 | E-Mail: markus.poleschinski@stmk.gv.at
Graz, am 25. April 2026
Kommunikation Land Steiermark-Aussendungen unter E-Mail: kommunikation@stmk.gv.at
zur Verfügung.
