Der Tierschutz in der Steiermark wird vom Klassenzimmer bis zur Auffangstation gestärkt
Ganzheitliches Förderpaket für Bildung, Prävention und Versorgung in der jüngsten Regierungssitzung (29. Jänner 2026) beschlossen.

Graz (2. Februar 2026).- Der Tierschutz hat in der Steiermark einen hohen Stellenwert. Dies wird mit einem umfassenden, ganzheitlichen Förderpaket im Bereich Bildung, Prävention und Versorgung unter Beweis gestellt. Im Jahr 2026 investiert das Tierschutzressort gezielt in Bildungsarbeit, Prävention sowie in die Versorgung und Pflege von Tieren in Not. „Wir fördern Tierschutz dort, wo er konkret und langfristig wirkt. In der Bildung von Kindern und Jugendlichen, in der Unfallprävention und in der Absicherung zentraler Auffang- und Pflegestellen für Wildtiere. So entsteht ein Tierschutz, der Wissen vermittelt, schützt und im Ernstfall hilft“, unterstreicht Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer.
Tierschutzbildung von klein auf
Der Verein „Tierschutz macht Schule“ wird im Jahr 2026 mit gezielten Förderungen unterstützt. Rund 91.000 Euro werden für ganzheitliche Bildungsprogramme eingesetzt. Für die Durchführung des Hochschullehrgangs „Tierschutz macht Schule“ an der Pädagogischen Hochschule Steiermark werden 40.000 Euro in Bildungsmaßnahmen investiert. Ziel ist es, Pädagogen fundiertes Tierschutzwissen zu vermitteln, das in Schulen und Bildungseinrichtungen wirkungsstark weitergegeben wird. Zusätzlich werden 42.000 Euro für das Ferienprojekt „Pet Buddy on holiday – unterwegs als Kumpel zum Tierschutz“ bereitgestellt. In zehn steirischen Gemeinden lernen Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren im Rahmen eines praxisnahen Ferienprogramms den verantwortungsvollen Umgang mit Heim-, Wild- und Nutztieren. Ergänzt wird das Bildungsangebot durch einen Malwettbewerb für steirische Volksschulen (3. und 4. Schulstufe) zum Thema „Tiergerechte Haltung von Heimtieren“, der mit 9.050 Euro gefördert wird. Ziel ist es, Kinder kreativ und altersgerecht für Tierschutz zu sensibilisieren. „Wenn wir den Tierschutz in der Steiermark zukunftsfähig aufstellen wollen, müssen wir bei unseren Jüngsten ansetzen. Bildung ist dabei das wichtigste Instrument. Wer den artgerechten Umgang mit Tieren erlernt, lernt fürs Leben und entwickelt Verantwortung, die weit über den Tierschutz hinausgeht“, betont Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer.
Prävention und Sicherheit für Kinder
Im Bereich der Unfallprävention unterstützt das Land Steiermark das Projekt „KiSi & TiWo – Kindersicherheit und Tierwohl gehen Hand in Hand“ des Vereins „Große schützen Kleine“ mit 27.210 Euro. In steirischen Kindergärten werden Workshops durchgeführt, die Kindern den sicheren und respektvollen Umgang mit Hunden, Katzen, Pferden und Kühen vermitteln und damit schwere Unfälle verhindern sollen.
Versorgung von Wildtieren sichern
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Tierschutz. Das Naturschutzzentrum Bruck an der Mur erhält für das Jahr 2026 eine Basisförderung von 22.500 Euro. Damit wird der laufende Betrieb der Auffang-, Pflege- und Auswilderungsstation für verletzte, kranke oder schutzbedürftige Wildtiere abgesichert. Das Zentrum ist eine zentrale Anlaufstelle für den gesamten obersteirischen Raum und leistet neben der Tierpflege auch wichtige Beratungs- und Bildungsarbeit.
Tierschutz mit Breitenwirkung
„Die geförderten Maßnahmen zeigen, dass Tierschutz in der Steiermark ganzheitlich gedacht wird. Von der frühen Bewusstseinsbildung über Prävention bis hin zur konkreten Hilfe für Tiere in Not. Damit stärken wir nicht nur nachhaltig das Tierwohl, sondern verankern auch Verantwortung und den respektvollen Umgang mit Tieren als Ausdruck von Herzlichkeit, die Teil unserer abendländischen Kultur ist“, so Amesbauer abschließend.
Rückfragehinweis:
Marco Sterk | Büro LR Hannes Amesbauer | Tel: +43 316 6753 |
E-Mail: marco.sterk@stmk.gv.at
Graz, am 2. Februar 2026
Rene Kronsteiner unter Tel.: +43 (316) 877-2283, bzw. Mobil: +43 (664) 1236433 und Fax: +43 (316) 877-2294 oder E-Mail: rene.kronsteiner@stmk.gv.at zur Verfügung.
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