Kommunikation Land Steiermark

Weitere 2,2 Millionen Euro für eine klimafreundliche Landesverwaltung

Nächster Schritt im Kampf gegen den Klimawandel

LH-Stv. Anton Lang, LR Johann Seitinger, LR Ursula Lackner und LH Hermann Schützenhöfer (v.l.) haben ein neues Maßnahmenpaket auf Schiene gebracht. © Land Steiermark/Streibl; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei
LH-Stv. Anton Lang, LR Johann Seitinger, LR Ursula Lackner und LH Hermann Schützenhöfer (v.l.) haben ein neues Maßnahmenpaket auf Schiene gebracht.© Land Steiermark/Streibl; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (8. Juli 2021).- „Klimathematiken ressortübergreifend koordinieren und zusammenführen“ – diesen Auftrag hat sich die Landesregierung in ihrer AGENDA GRÜN-WEISS auferlegt. Und so hat das dafür eingerichtete Klimakabinett ein ganzes Paket zur Beschlussfassung in der heutigen Sitzung der Landesregierung vorbereitet, das Bereiche über alle Ressortgrenzen hinweg umfasst. Insgesamt wurden sechs Maßnahmen beschlossen, die dafür bereitgestellten 2,2 Millionen Euro stammen aus dem eigens eingerichteten Klimafonds.

Klimafitte Lebensmittelproduktion Steiermark: Die Bäuerinnen und Bauern produzieren im Einklang mit der Natur regionale Lebensmittel und sind unmittelbar von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Gemeinsam mit Joanneum Research werden im Zuge dieses Projekts weitere Maßnahmen erarbeitet, um den steirischen Obst-, Wein- und Gemüseanbau klimafit zu machen.

Das Gemeindeservice wird eine Anlaufstelle für die steirischen Gemeinden, bei der sie fundierte und unabhängige Informationen, Unterstützung und Beratung für die Themenfelder Energie, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimawandelanpassung erhalten. Das Gemeindeservice vernetzt alle vorhandenen Programme von unterschiedlichen Organisationen und des Landes Steiermark, um so die bestmögliche Unterstützung für die Gemeinden zu gewährleisten.

Elektrobusse im Personennahverkehr: Der Verkehrsverbund wird auf fünf Linien routinemäßig Vollelektrobusse erproben – ein wichtiger Schritt, um künftig den öffentlichen Verkehr noch klimafreundlicher gestalten zu können.

Weiters werden ein Bürogebäude des Landes in Scheifling von Öl- auf Pelletheizung umgerüstet sowie Landesdienststellen und landwirtschaftliche Fachschulen mit E-Fahrzeugen und E-Fahrrädern ausgestattet.

Bereits im Mai hat das Klimakabinett die Umsetzung von Projekten im Wert von 8,5 Millionen Euro beauftragt, die einen wichtigen Beitrag leisten, das Land Steiermark und seine Verwaltung klimaneutral zu machen. Auf der Liste der 24 Projekte fanden sich beispielsweise der Umstieg von der alten Öl- auf moderne Pelletheizungen bzw. Fernwärme in mehreren Stützpunkten der Straßenmeisterei und weiteren Landesgebäuden, die Errichtung von PV-Anlagen auf 15 Gebäuden der Landesimmobiliengesellschaft und die die Anschaffung von strombetriebenen Kleinbussen für landwirtschaftliche Schulen.


Statements:
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Der steirische Weg ist das Klima zu schützen, denn wir sind das grüne Herz und Hirn Österreichs. Diesen Weg wollen wir auch weiterhin konsequent gehen und gemeinsam an der Umsetzung der geplanten Ziele arbeiten. Denn Klimaschutz geht nur gemeinsam. Mit dem heute beschlossenen Paket ist ein weiterer wichtiger Impuls gesetzt worden, um auch unseren Kindern und Enkelkindern eine grüne Steiermark hinterlassen zu können.“

Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang: „Mit den heute gefassten Beschlüssen zeigt unser eigens eingerichtetes Klimakabinett erneut seine Wichtigkeit. Als Verkehrsreferent freue ich mich besonders über den Einsatz von drei Elektrobussen im planmäßigen Linienverkehr. Mit diesem Pilotprojekt schaffen wir im öffentlichen Verkehr einen weiteren Schritt zu noch mehr Klimaschutz.“

Landesrätin Ursula Lackner: „Um dem Klimawandel wirksam entgegenzutreten, müssen alle an einem Strang ziehen. Es gilt, keine Zeit zu verlieren. Als Vorsitzende des Klimakabinetts freue ich mich, dass der Schulterschluss aller Ressorts so rasch Wirkung zeigt.“

Landesrat Johann Seitinger: „Die Unwetter der vergangenen Wochen haben enorme Schäden verursacht und verdeutlichen einmal mehr, wie wichtig es ist, unsere Lebensmittelproduktion klimafit zu machen. Wir müssen heute handeln, damit wir auch morgen noch einen mit regionalen Lebensmitteln gedeckten Tisch vorfinden.“

Graz, am 8. Juli 2021

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