Kommunikation Land Steiermark

Steiermark startet Kooperationsschwerpunkt mit der Nachbarregion Westbalkan

Café Europa Westbalkan – Experten betonten die Notwendigkeit regionalen Engagements

Europa-LR Christopher Drexler, Adelheid Wölfl, Katalin Tünde Huber und Florian Bieber (v.l.) diskutierten beim ersten Café Europa Westbalkan. © Land Steiermark/Foto Fischer; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei
Europa-LR Christopher Drexler, Adelheid Wölfl, Katalin Tünde Huber und Florian Bieber (v.l.) diskutierten beim ersten Café Europa Westbalkan.© Land Steiermark/Foto Fischer; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei
Drexler, Huber, Moderator Franz Neger, Wölfl und Bieber (v.l.) © Land Steiermark/Foto Fischer; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei
Drexler, Huber, Moderator Franz Neger, Wölfl und Bieber (v.l.)© Land Steiermark/Foto Fischer; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (29. Juni 2021).- Am Montagabend (28.6.2021) hat Europalandesrat Christopher Drexler mit einer erlesenen Expertenrunde – Florian Bieber (Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien, Karl-Franzens-Universität Graz), Katalin Tünde Huber (Leiterin des Referates EU-Erweiterung, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten), Adelheid Wölfl (Korrespondentin für Südosteuropa, „Der Standard“) über die Beziehungen der Steiermark zu den Westbalkan-Staaten diskutiert. Die Veranstaltung war der Startschuss für das neue Format „Café Europa Westbalkan“.

Der Westbalkan ist geografisch ein natürlicher Nachbar und traditionell enger Partner der grünen Mark. Viele Kooperationen in unterschiedlichen Bereichen – Bildung, Kultur, Forschung, Wirtschaft, etc. – bestehen bereits mit den Staaten Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kosovo, Nordmazedonien und Albanien. Diese Beziehungen sollen vertieft und erweitert werden. Hintergrund: Die Nicht-EU-Staaten des Westbalkans (derzeit noch weiße Flecken auf der EU-Landkarte) sollen stärker an die Europäische Union herangeführt werden. Denn das, was am Westbalkan passiert, betrifft Europa – und Regionen wie die Steiermark mit ihrer geographischen Nähe und historischer Verbundenheit ganz besonders. Angesichts dessen ist es umso wichtiger, dass die EU und die Steiermark sich dort engagieren.

Der Westbalkan wird daher in den nächsten Jahren Fixstarter auf der politischen Agenda der Landespolitik sein. Nach dem Startschuss mit der Diskussion am Montag, wird der die neue Europastrategie des Landes Steiermark und der darin enthaltene Westbalkanschwerpunkt heute (Dienstag) im Europa-Ausschuss des Landtags behandelt.

„Das Land Steiermark setzt in den kommenden Monaten und Jahren einen Westbalkanschwerpunkt, um die interregionale Zusammenarbeit zu vertiefen. Die Corona-Krise hat uns noch stärker vor Augen geführt, wie wichtig eine gut verschränkte Abstimmung mit diesen geografisch aber teilweise auch historisch-traditionell so nahe an der Steiermark liegenden Staaten ist. Austausch, Kooperationen, das voneinander lernen haben zunehmend an Bedeutung gewonnen und bestärken uns, dieses Vorhaben rasch voranzutreiben“, betont Europalandesrat Christopher Drexler und fügt hinzu: „Die Steiermark soll in den kommenden Monaten und Jahren noch mehr Gewicht in Europa – und insbesondere am Westbalkan – bekommen. Daher arbeiten wir laufend an neuen Kooperationen und planen eine eigene Westbalkankonferenz in der Steiermark.“

Die Expertenrunde beim Café Europa Westbalkan war sich einig: Die Schwerpunktsetzung der Steiermark auf den Westbalkan ist genau die richtige Strategie. Sie kann mitunter einen Beitrag zur Stabilität und zur Europäischen Perspektive der Westbalkanstaaten leisten. Darum sehen es die Experteninnen und Experten als umso wichtiger an, dass das Europaressort des Landes Steiermark nun Kooperationsprojekte auf regionaler und kommunaler Ebene startet, die abseits abstrakt anmutender Gespräche auf höchster europäischer Ebene vertrauensstiftend wirken können. Für Europalandesrat Christopher Drexler steht im Mittelpunkt, dass die Zusammenarbeit mit den Westbalkanstaaten insbesondere in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Bildung, Wirtschaft, Sport oder Kunst und Kultur für beide Seiten Nutzen stiftet und bei den Menschen vor Ort ankommt.

„Nur so können wir unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Westbalkanstaaten langfristig sichern und ausbauen und diese für die Steiermark so bedeutende Nachbarregion weiter an die Europäische Union heranführen“, schließt Europalandesrat Christopher Drexler.

Graz, am 29. Juni 2021

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