Kommunikation Land Steiermark

Aktueller Tätigkeitsbericht der steirischen Tierschutzombudsfrau präsentiert

Die Steiermark ist Musterbeispiel in Sachen Tierschutz

Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang präsentierten den aktuellen Tätigkeitsbericht. © Fotos: Land Steiermark/Streibl; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei
Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang präsentierten den aktuellen Tätigkeitsbericht.© Fotos: Land Steiermark/Streibl; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei
Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang und die Tierschutzobudsfrau Barbara Fiala-Köck bei der Präsentation. 
Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang und die Tierschutzobudsfrau Barbara Fiala-Köck bei der Präsentation.

Graz, am 2. Juni 2021.- Gemeinsam mit dem zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang präsentierte die steirische Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck heute Vormittag (02.06.2021) im Medienzentrum Steiermark ihren aktuellen Tätigkeitsbericht. „Unsere steirische Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck leistet seit vielen Jahren eine herausragende und unverzichtbare Arbeit im Interesse unserer Tiere. Sie ist eine höchst kompetente Ansprechperson für die vielen heimischen Tierhalterinnen und Tierhalter. Auch für die verschiedenen Behörden, Tierschutzvereine und privaten Tierschützerinnen und Tierschützer ist ihr enormes Know-how und ihr ständig offenes Ohr eine wertvolle Hilfe. Die Tierschutzombudschaft ist in unserem Land längst zu einer unverzichtbarer Institution in Sachen Tierschutz geworden. Besonders engagiert ist man dort auch im großen Feld der Bewusstseinsbildung, vor allem bei unseren Kindern und Jugendlichen. Für ihr großes Herz für unsere Tiere und ihren unermüdlichen Einsatz danke ich Barbara Fiala-Köck und ihrem Team aus ganzem Herzen“, so Tierschutzreferent LH-Stv. Anton Lang.

Details aus dem Tätigkeitsbericht
Aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht ist zu entnehmen, dass auch das Jahr 2020 wieder herausfordernd war: „Es gab 337 Meldungen mit dem Verdacht auf Tierquälerei und bei 169 Fällen wurde ein tierschutzrelevanter Sachverhalt festgestellt. Die Meldungen betrafen alle Tierarten“, betont Fiala-Köck, die sich mit ihrem Team nun bereits seit zwölf Jahren für den Tierschutz in der Steiermark einsetzt. 

Weiters war die Tierschutzombudsstelle in 207 Verwaltungsverfahren und in 358 Verwaltungsstrafverfahren involviert. „Davon waren 71 allein Hundestrafverfahren und in sechs Fällen ging es um die Verwendung eines Stromhalsbandes. Von den 358 Strafverfahren waren 95 Verfahren wegen Tierquälerei. Die Tierschutzombudsstelle war auch in 121 Gerichtsverfahren wegen des Verdachts der Tierquälerei eingebunden“, unterstreicht die Expertin.

Im letzten Jahr wurden von der Tierschutzombudsstselle 304 Anfragen beantwortet. „Wir werden nicht müde, den Respekt und die Wertschätzung gegenüber Tieren in der Bevölkerung einzufordern. Das was wir an Anzeigen und Beschwerden auf den Schreibtisch bekommen, sollte längst kein Thema mehr sein. Im Coronajahr haben sich vermehrt Menschen ein Tier zugelegt und das haben auch wir in der Ombusstelle aufgrund der zahlreichen Anfragen bemerkt. Ich wünsche mir, dass die Tiere auch dauerhaft bei ihren neuen Tierhalterinnen und Tierhaltern bleiben können“, so Fiala-Köck und ergänzt: „Die Steiermark ist ein Musterbeispiel in Sachen Tierschutz, weil nicht nur Tierheime von Seiten des Landes unterstützt werden, sondern auch zahlreiche Projekte im Bereich der Bewusstseinsbildung realisiert werden.“

Die Tierschutzombudsstelle Steiermark gibt es seit 2005, seit 2010 leitet Barbara Fiala-Köck die unabhängige Ombudsstelle in der Stempfergasse 7 in Graz. Weitere Details können im Externe Verknüpfung Tätigkeitsbericht 2020 nachgelesen werden, eine Zusammenfassung bietet auch die Externe Verknüpfung Präsentation von der Pressekonferenz.

Für Rückfragen steht Ihnen Barbara Fiala-Köck unter 0676/8666-3966 zur Verfügung. Weitere Infos bietet die Website Externe Verknüpfung www.tierschutzombudsstelle.steiermark.at.

Graz, am 2. Juni 2021

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