Kommunikation Land Steiermark

Start der Initiative #KeinPlatzfürHate

Land Steiermark präsentiert Kampagne gegen Mobbing im Netz:

LRin Doris Kampus (li.) und LRin Juliane Bogner-Strauß präsentierten gemeinsam mit Schüler Caspar Moebius die Kampagne „#KeinPlatzfürHate" © Foto: Land Steiermark/Drechsler; bei Quellenangabe honorarfrei
LRin Doris Kampus (li.) und LRin Juliane Bogner-Strauß präsentierten gemeinsam mit Schüler Caspar Moebius die Kampagne „#KeinPlatzfürHate"
© Foto: Land Steiermark/Drechsler; bei Quellenangabe honorarfrei
„EU-Jugendbotschater Ali Mahlodji unterstützt die Initiative“ © Foto: Ali Mahlodji; bei Quellenangabe honorarfrei
„EU-Jugendbotschater Ali Mahlodji unterstützt die Initiative“
© Foto: Ali Mahlodji; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (3. Mai 2021).- Auf Initiative von Jugendlandesrätin Juliane Bogner-Strauß wurde mit der Fachabteilung Gesellschaft (A6) die Kampagne „#KeinPlatzfürHate" ins Leben gerufen, die ab Mai 2021 steiermarkweit startet. „Mobbing ist schon längst nicht mehr nur auf den Schulhof beschränkt. Durch die Verlagerung der jugendlichen Lebenswelten ins Internet gibt es für betroffene Kinder und Jugendliche oft kein Entkommen mehr: Sie tragen diese Gewalt oft den ganzen Tag in der Hosentasche mit sich herum", gibt Landesrätin Juliane Bogner-Strauß zu bedenken. „Betroffene brauchen deshalb Unterstützung der Schule, Eltern und von ihrem sozialen Umfeld. Und genau da setzen wir mit ‚#KeinPlatzfürHate’ an - wir schaffen Bewusstsein und zeigen auf, wie man Betroffene unterstützen kann: Weil jede/r von uns etwas gegen Mobbing tun kann, online und offline", so Bogner-Strauß.

Für Soziallandesrätin Doris Kampus ist „Mobbing ein gesamtgesellschaftliches Problem, das sich durch alle Lebensbereiche und Gesellschaftsschichten zieht. In der Steiermark macht jedes fünfte Kind und jede/r fünfte Jugendliche eine Mobbing-Erfahrung. Jedes Kind, das erfahren muss, was es heißt immer und immer wieder beleidigt verspottet und verletzt zu werden, ist eines zu viel." Über Video aus Wien zugeschaltet brachte EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji sich ein: „Mobbing gibt es in jedem Alter, aber es ist unabdingbar, dass schon in der Schule Aufklärungsarbeit über die Folgen geleistet wird - genau deshalb ist auch ‚#KeinPlatzFürHate’ eine sehr wichtige Kampagne. Die Schulzeit ist für die Entwicklung unserer Persönlichkeit ausschlaggebend, wenn hier nicht sensibilisiert wird, dann zieht sich Mobbing bis ins Arbeitsleben hinein - so wie ich das in so vielen Firmen sehe."

Caspar Moebius, Schüler der 4. Klasse des Akademischen Gymnasiums Graz sprach bei der Pressekonferenz über seine Erfahrungen zu dem Thema: „Wir alle müssen gegen Mobbing aufstehen und das Thema braucht endlich mehr Aufmerksamkeit." Um die Wichtigkeit des Themas noch deutlicher zu unterstreichen, hat Caspar Moebius einen eigenen, sehr empfehlenswerten, Film gedreht, der hier zum Download zur Verfügung steht: Externe Verknüpfung https://we.tl/t-nxLQfz38s6

Die Mobilisierungskampagne setzt auf Mitmachaktionen über eine eigene Website Externe Verknüpfung www.kein-platz-fuer-hate.steiermark.at, wie auch auf einem eigenen Instagram-Account @keinPlatzfuerHate. Erfahrungen können dort ausgetauscht werden und so Mut zum Mitmachen bei der Kampagne geweckt werden. Auch Informationen für Eltern und Pädagogen zum Thema Mobbing findet sich auf der Website. Weitere Bausteine der Kampagne sind Workshops an steirischen Mittelschulen und Erwachsenenfortbildungen, die schwerpunktmäßig im Juni stattfinden werden. Ein wichtiger Baustein sind auch die Kooperationen zu diesem Thema mit den Bildungseinrichtungen in der pädagogischen Ausbildung, wie auch Jugendsportzentren oder dem Netzwerk Mobbing in der Steiermark.

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark hat zum Thema Mobbing eine eigene Anlauf- und Koordinierungsstelle eingerichtet. Erreichbarkeiten: Telefonisch Mo + Mi: 09.00 bis 14.00 Uhr, Di + Do: 12.00 bis 18.00 Uhr und Fr: 09.00 bis 12.00 Uhr unter 0676/8666-3131 oder per E-Mail unter mobbing@stmk.gv.at. Für Eltern, Erziehungsberechtigte sowie Pädagoginnen und Pädagogen gibt es eine Vielzahl an Informationsmaterial, Interventionsleitfäden und nützliche Tipps zur Prävention oder De-Eskalation.

Graz, am 3. Mai 2021

 

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