Kommunikation Land Steiermark

Drittes steirisches Klimagespräch als virtuelles Forum

Schwerpunkt auf der klimaneutralen Landesverwaltung

LH Schützenhöfer beim dritten steirischen Klimagespräch. © Land Steiermark/Streibl; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei
LH Schützenhöfer beim dritten steirischen Klimagespräch.
© Land Steiermark/Streibl; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (26. November 2020).- Der heutige Vormittag (26.11.2020) stand ganz im Zeichen des Klimaschutzes, dem im Regierungsprogramm „Agenda weiß-grün“ eine besondere Bedeutung zukommt. Unmittelbar nach der wöchentlichen Regierungssitzung trat zunächst das steirische Klimakabinett – aufgrund der aktuellen Corona-Situation – virtuell zusammen. Im Anschluss fand das mittlerweile dritte steirische Klimagespräch ebenfalls per Videokonferenz statt. Neben den Mitgliedern der Steiermärkischen Landesregierung nahmen die Klubobleute der im Landtag vertretenen Parteien, Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinde- und Städtebundes sowie der Verwaltung teil und tauschten sich intensiv mit dem Vorsitzenden des Klimabeirats der Stadt Graz, Rektor Harald Kainz, aus.

Im Mittelpunkt des Gespräches standen die Umsetzung der kürzlich durch die Landesregierung beschlossenen Maßnahmen für den Klimaschutz sowie die Aktivitäten und Schwerpunkte des Klimakabinetts in den vergangenen Monaten. Der Schwerpunkt der Arbeit im Klimakabinett wird in den Jahren 2021 und 2022 auf der klimaneutralen Landesverwaltung liegen.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betonte: „Der Klimawandel macht auch im Zuge der Corona-Pandemie nicht Halt und hat in Zeiten wie diesen einen besonderen Stellenwert. Umso wichtiger ist es, dass wir in der Steiermark an einem Strang ziehen und gemeinsam an der Umsetzung der geplanten Ziele arbeiten. Speziell das Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung ist in den kommenden beiden Jahren ein Schwerpunkt. Mit der Umstellung von weiteren 20 elektrisch betriebenen Dienstkraftwagen werden in den nächsten Monaten rund 10% des Fuhrparks des Landes auf Elektromobilität umgestellt sein.“

„Für uns war klar: Die Corona-Krise darf die so wichtigen Investitionen in den Umweltschutz nicht beeinflussen. Daher stellen wir im Landesbudget 2021 so viele Mittel für den Kampf gegen die Klimakrise bereit, wie nie zuvor. Die Gründung eines eigenen Klimafonds, der im nächsten Jahr mit zehn Millionen Euro dotiert ist, zeigt die Vorreiterrolle der Steiermark in Sachen Umwelt- und Klimaschutz. Damit stellen wir zahlreiche Maßnahmen für den Schutz unserer Umwelt sicher“, so Landeshauptmann-Stv. Anton Lang.

„Auch in Corona-Zeiten bleibt der Klimaschutz ein wichtiges Thema. Wenn man sich mit der Klimakrise auseinandersetzt, kann es einem nicht rasch genug gehen. Daher freut es mich, dass die im Klimakabinett vorgeschlagenen Maßnahmen bereits ins Rollen kommen. Ziel muss es nicht nur sein, in der Regierung ressortübergreifend zu denken und zu handeln, sondern auch den Gemeinden und allen Steirerinnen und Steirern die Möglichkeit zu geben, mitzutun. Daher werde ich die entsprechenden Förderungsprogramme im nächsten Jahr ausweiten, beispielsweise beim Ausstieg aus der Ölheizung, bei der Nutzung von Sonnenstrom u.v.m.“, so Landesrätin Ursula Lackner.

„Nachhaltiges Denken und Handeln ist für uns die oberste Prämisse“, erläutert Landesrat Hans Seitinger und verweist auf die vielfältigen Klimaschutzaktivitäten des Lebensressorts: „Neben dem Forcieren von Holz als klimaneutralem Werk- und Baustoff, arbeiten wir konsequent am Ausbau der ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft. Eine Erfolgsgeschichte ist auch die Wirtschaftsinitiative Nachhaltige Steiermark. Damit unterstützen wir Unternehmen bei der Energiekostenoptimierung und somit auch bei der Verbesserung ihres Betriebserfolges.“ Mehr Infos zur Wirtschaftsinitiative Nachhaltige Steiermark gibt es Externe Verknüpfung hier.

Graz, am 26. November 2020

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