Kommunikation Land Steiermark

Unwetterkatastrophe: Landesregierung beschließt 8,4-Millionen-Euro-Paket

Behebung der Schäden durch die Starkregenereignisse im Sommer 2020

Graz (17. September 2020).- Als Folge der im August und September in weiten Teilen der Steiermark aufgetretenen Starkregenereignisse, die zu massiven Hochwasserschäden geführt haben, hat die Steiermärkische Landesregierung in ihrer heutigen (17.9.2020) Sitzung auf Antrag von LH Hermann Schützenhöfer und LR Johann Seitinger ein Sofortmaßnahmen-Paket im Ausmaß von insgesamt rund 8,4 Millionen Euro beschlossen. Zur Behebung der Schäden in den festgestellten Katastrophengebieten werden insgesamt rund 6,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden zur Sanierung der Schäden bei Fließgewässern, zur Sicherung von Rutschhängen und zur Wiederherstellung der Abflusskapazitäten von Bächen und Flüssen weitere 1,7 Millionen Euro über die Abteilung 14 bereitgestellt.

„Wer schnell hilft, hilft doppelt - gemäß dieser Devise haben wir nach Feststellung der Schäden nun auch die finanzielle Abwicklung für die sofort begonnenen Bau- und Sanierungsarbeiten zum Schutz der Bevölkerung auf die Beine gestellt“, erklärt Katastrophenschutzreferent LH Hermann Schützenhöfer. „Das beschlossene Paket ist wichtig, um gemeinsam die enormen Unwetterschäden in den steirischen Regionen zu beseitigen. Auch der steirische Straßenerhaltungsdienst war während der Unwetter besonders gefordert, um die Infrastruktur in den betroffenen Gemeinden wiederherzustellen“, betont Finanzreferent LH-Stv. Anton Lang. LR Johann Seitinger unterstreicht, dass „die Steiermark leider auch in diesem Sommer zum Teil sehr massiv von Unwetterkatastrophen und insbesondere von Starkregenereignissen betroffen war. Mit den umfassenden Soforthilfemaßnahmen sowie nachhaltigen Schutzmaßnahmen können die entstandenen Schäden so schnell wie möglich behoben und der betroffenen Bevölkerung rasch geholfen werden“. Die Regierungsmitglieder bedanken sich gemeinsam bei allen Steirerinnen und Steirern, die an der Beseitigung der Unwetterschäden beteiligt waren und sind: „Die Einsatzorganisationen, die Gemeinden mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unsere zuständigen Landesdienststellen und viele betroffene Privatpersonen waren in den letzten Wochen enorm gefordert. Gemeinsam ist es möglich, diese leider mittlerweile regelmäßig auftretenden Katastrophenereignisse zu meistern.“

Besonders betroffen von den Unwetterereignissen waren die Bezirke Bruck-Mürzzuschlag, Hartberg-Fürstenfeld, Murau, Murtal, Südoststeiermark, Voitsberg und Weiz. 17 Gemeinden der Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Murau, Murtal und Südoststeiermark wurden sogar zum Katastrophengebiet erklärt, weil Hangrutschungen, Bachaustritte, Schäden an Straßen und Brücken, Vermurungen, Verklausungen sowie Schwemmholz- und Geschiebeablagerungen eine außergewöhnliche Gefahrenlage für Leib und Leben einzelner Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Wohnhäuser und Verkehrswege darstellten. Zur Aufarbeitung der Großschadenslagen waren allein mehr als 160 Feuerwehren mit rund 1400 Feuerwehrmännern und -frauen im Einsatz, auch das Österreichische Bundesheer half im Zuge eines Assistenzeinsatzes, die Auswirkungen der Katastrophe zu bewältigen.

Graz, am 17. September 2020

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