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Bogner-Strauß und Kampus begrüßen Corona-Ampel und neues Kurzarbeitszeit-Modell

Steirische Reaktion zu Plänen der Bundesregierung

Landesrätin Juliane Bogner-Strauß © Bild: Land Steiermark; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Landesrätin Juliane Bogner-Strauß
© Bild: Land Steiermark; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Landesrätin Doris Kampus © Bild: Land Steiermark; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Landesrätin Doris Kampus
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Graz (29. Juli 2020).- Die Bundesregierung hat heute (29.7.2020) erste Auszüge der „Corona-Ampel“ sowie die Verlängerung des Kurzarbeitsmodells präsentiert.

Corona-Ampel
Das angekündigte Ampelsystem soll ab Mitte August in den Probebetrieb gehen und vier Farben zeigen, wie sich die aktuelle Situation rund um das Corona-Virus entwickelt. Dabei kommen die Farben Grün (wenig Risiko), Gelb (durchschnittliches Risiko), Orange (erhöhtes Risiko) und Rot (hohe Gefahr) zur Anwendung. Die Bewertung der Lage soll nicht rein auf Zahlen beruhen, sondern es werden dafür Fallindikatoren ausgearbeitet und eine neu geschaffene Corona-Kommission gibt zusätzlich ihre Einschätzung ab. „Die Corona-Ampel ist ein gutes Instrument, um lokale und regionale Cluster gut eindämmen zu können. Insbesondere die Bereiche Bildung, Pflege und Gesundheit müssen mittels Corona-Ampel differenziert dargestellt werden“, begrüßt Bildungs- und Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß die Corona-Ampel und appelliert weiter, „die Eigenverantwortung im Umgang mit dem Virus nicht über Bord zu werfen. Allerdings“, betont Bogner-Strauß abschließend, „müssen die Details zum Ampelsystem angesichts des zeitnahen Beginns des Probebetriebs sowie eine genauere Abstimmung mit den Ländern noch dringend erfolgen.“

Verlängerung des Kurzarbeitsmodells
Bundesministerin Christine Aschbacher hat heute nach dem Ministerrat bekanntgegeben, dass das aktuell bis Ende August laufende Kurzarbeitsmodell um ein Monat bis Ende September verlängert wird. Danach geht es in eine dritte Phase, die mit 1. Oktober 2020 beginnt und von bis zum zweiten Quartal 2021 läuft. Dabei wurde die Mindestarbeitszeit von bislang zehn Prozent auf nun 30 Prozent erhöht. Unternehmen müssen nur die tatsächlich geleistete Arbeitszeit vergüten, die Differenz wird auch weiterhin vollumfänglich (inkl. Lohnnebenkosten) vom Arbeitsmarktservice (AMS) übernommen. Soziallandesrätin Kampus begrüßt die dringend notwendige Weiterführung der Corona-Kurzarbeit. „Das Modell der Kurzarbeit ist ein wichtiges Instrument, um die drohende Massenarbeitslosigkeit einzudämmen. Darüber hinaus müssen aber weitere arbeitsmarktpolitische Akzente gesetzt werden, um den Steirerinnen und Steirern wieder eine Perspektive am Arbeitsmarkt zu geben“, so Kampus.

Graz, am 29. Juli 2020

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