Kommunikation Land Steiermark

Gemeinsames Vorgehen zum Schutz vor dem Wolf

Runder Tisch zum Thema Wolf:

Umwelt- und Naturschutzlandesrätin Ursula Lackner hat am Montagnachmittag eine Gesprächsrunde zum Thema Wolf mit den relevanten InteressensvertreterInnen initiierte, um die Bedürfnisse des Naturschutzes, der Artenvielfalt und der Landwirtschaft erfüllen. © Land Steiermark/Purgstaller; bei Quellenangabe honorarfrei
Umwelt- und Naturschutzlandesrätin Ursula Lackner hat am Montagnachmittag eine Gesprächsrunde zum Thema Wolf mit den relevanten InteressensvertreterInnen initiierte, um die Bedürfnisse des Naturschutzes, der Artenvielfalt und der Landwirtschaft erfüllen.
© Land Steiermark/Purgstaller; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz, am 7. Juli 2020.- Fakten statt Emotionen - unter diesem Motto hat Naturschutzlandesrätin Ursula Lackner gestern Nachmittag zu einem Runden Tisch in Sachen Wolf geladen, an dem VertreterInnen aller relevanten Interessensgruppen teilgenommen haben: Neben Lackner saßen Landesrat Johann Seitinger, Präsident Franz Titschenbacher (Landwirtschaftskammer Steiermark), Albin Blaschka (GF Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs), Georg Rauer (Wolfsbeauftragter Steiermark), Marion Sarkleti-König (GF Steirische Jägerschaft) sowie Vertreter der Abteilungen für Naturschutz und Landwirtschaft am Tisch.

Dabei wurden zwei Handlungsstränge festgelegt:

Auf Bundesebene wurde bereits eine österreichweite Arbeitsgruppe gebildet, an der sich auch die Steiermark beteiligt. Sie soll definieren, welches Verhalten von Wölfen als artgerecht bzw. nicht artgerecht gilt. Die Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen. Um die Zeit bis dahin zu nützen, werden die beim Runden Tisch vertretenen Organisationen und Stellen Maßnahmen entwickeln, wie Wölfe im Einklang mit geltenden Artenschutzbestimmungen auf Distanz zu Gebieten mit Nutztierhaltung und Siedlungsräumen gehalten werden können. Die Erkenntnisse wird Lackner im Oktober in die österreichische Konferenz der Landesnaturschutzreferentinnen und -referenten einbringen und dort für eine bundesweite Lösung eintreten.

Landesrätin Ursula Lackner: „Der sachliche Austausch hat bei allen das Bewusstsein geschärft, dass es ein gemeinsames Vorgehen braucht, um Lösungen zu finden, die die Bedürfnisse des Naturschutzes, der Artenvielfalt und der Landwirtschaft erfüllen. Das gilt einerseits auf Landesebene, aber auch in Abstimmung aller Bundesländer."

Landesrat Johann Seitinger: „Für die Zukunft der Landwirtschaft und insbesondere der Almwirtschaft braucht es dringend eine Lösung der Wolfs-Problematik, denn der Tierschutz muss für alle Tiere gleichermaßen gelten."
 

Graz, am 7. Juli 2020

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