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„Grünes Licht“ beim Umfahrungstunnel Voitsberg

Nach einer Nachtschicht erfolgte heute um 8.29 Uhr die Verkehrsfreigabe

LH-Stv. Anton Lang und der Voitsberger Bgm. Bernd Osprian freuen sich, dass es nun freie Fahrt gibt im Umfahrungstunnel Voitsberg. © Foto: PR-Trumler/Foto Pachernegg; bei Quellenangabe honorafrei
LH-Stv. Anton Lang und der Voitsberger Bgm. Bernd Osprian freuen sich, dass es nun freie Fahrt gibt im Umfahrungstunnel Voitsberg.
© Foto: PR-Trumler/Foto Pachernegg; bei Quellenangabe honorafrei

Graz, am 29. Mai 2020.- „Planmäßig und ohne Probleme verlief gestern Abend (28.5.) der gesetzlich vorgeschriebene Brandversuch. In einer Nachtschicht erfolgte dann noch die Endreinigung, womit der Umfahrungstunnel Voitsberg seit heute (29.5.) um 8.29 Uhr sowohl Richtung Graz als auch Richtung Köflach unbehindert befahrbar ist. Mit der Investition von 19 Millionen Euro wurde aus einem ,schwarzen Loch‘ eine Infrastruktur, die den modernsten Ansprüchen inklusive Radioempfang entspricht", freut sich Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang über die Fertigstellung dieses Groß-Projektes.

Nicht weniger groß die Freude bei Voitsbergs Bürgermeister Bernd Osprian: „Wir bekommen ,unsere‘ Straße zurück! Ich bedanke mich bei allen Anrainerinnen und Anrainern, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis, denn die letzten zwei Jahre waren nicht einfach. Aber dieser nun top-moderne Tunnel entschädigt für vieles."

Zu Beginn der Arbeiten im März 2018 ging man noch von einer Bauzeit von drei Jahren aus, nun gibt es „Grünes Licht" nach knapp über zwei Jahren. „Dies gelang unter anderem durch einen perfekten Bauverlauf, durch Bauzeitoptimierungen und durch eine perfekte Zusammenarbeit zwischen Projektleitung und bauausführenden Firmen", bedankt sich Landesbaudirektor und Leiter der Abteilung 16 (Verkehr und Landeshochbau) Andreas Tropper.

Im Endeffekt könne ja fast von einem Neubau gesprochen werden. Reinhard Hinrichs, Leiter des Referates Straßeninfrastruktur-Sonderprojekte in der A16: „Der inklusive Rampen 1624 Meter lange Tunnel wurde ja zu Beginn komplett ausgehöhlt, neu aufgebaut und mit der modernsten Technik ausgestattet. Eine derartige Generalsanierung ist, abgesehen von regelmäßigen Instandhaltungsmaßnahmen durch den Straßenerhaltungsdienst, auf rund 30 Jahre ausgelegt."

Natürlich ebenfalls hochzufrieden blickt Projektleiter Jakob Kogler-Sobl auf die zwei Jahre zurück: „Die Umsetzung eines derartigen Großprojektes ist immer eine große Herausforderung. Noch dazu, wo im Schnitt rund 15.400 Kfz täglich den Tunnel passieren. Aber im Endeffekt hat das Verkehrs- und Umleitungskonzept hervorragend funktioniert."

Graz, am 29. Mai 2020

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