Steirischer Ehrenring für Nikolaus Harnoncourt

Festakt nach der Idomeneo-Premiere in der Grazer List-Halle

Prof. Dr. h.c. Dr. Nikolaus Harnoncourt, Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann Mag. Franz Voves bei der Verleihung des Ehrenringes des Landes Steiermark nach der Idomeneo-Premiere in der Grazer Helmut-List-Halle.
Prof. Dr. h.c. Dr. Nikolaus Harnoncourt, Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann Mag. Franz Voves bei der Verleihung des Ehrenringes des Landes Steiermark nach der Idomeneo-Premiere in der Grazer Helmut-List-Halle.

Graz.- Grundsätzlich steht er Ehrungen eher reserviert gegenüber. Der Ehrenring des Landes Steiermark, den ihm gestern (1. Juli) Landeshauptmann Mag. Franz Voves zusammen mit Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer in der Grazer Helmut-List-Halle verlieh, hat Nikolaus Harnoncourt dann aber doch sehr gefreut. Zuvor hatte der Stardirigent eine besonders eindrucksvolle Idomeneo-Premiere dirigiert. Nur selten gelingt es Dirigenten, der Intensität und Differenziertheit von Mozarts Tonsprache in so hohem Ausmaß gerecht zu werden. „Ein Ring - seit jeher auch Ausdruck besonderer Verbundenheit und Beziehung - ist es, der vermitteln soll, wie sehr Ihr Engagement und Ihre Liebe zur Musik hier in unserem Land bewundert und anerkannt werden - zur Musik, die weltweit als einzige Sprache von allen Menschen verstanden wird, unabhängig von der Herkunft oder Ausbildung", umriss Landeshauptmann Voves die Wertschätzung der musikalischen Ausnahmeerscheinung Harnoncourt durch die Steiermark. Mit den steirischen Festspielen STYRIARTE, bei denen er mit Neueinstudierungen immer wieder international viel beachtete Akzente setzt, ist Harnoncourt im Sommer fest an seine Heimat gebunden. „Die Steiermark, besonders Graz, wo ich viele Jahre meiner Jugend verbrachte, haben mich natürlich auch musikalisch geprägt. Darum komme ich auch immer wieder gerne zu diesen Wurzeln zurück. Dieser Ehrenring ist für mich ein besonderes Zeichen dieser Verbundenheit", sagte Harnoncourt in seiner Dankesrede.

 

 

Graz, am 02. Juli 2008

 

 

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