Modernste Ausrüstung für Pionier-Einsätze

Graz.- Die Pioniere des Militärkommandos Steiermark erhielten heute in der Grazer Burg modernste Ausrüstung, um die Aufräumungsarbeiten nach Bränden, Lawinenabgängen oder Sturmschäden so rasch als möglich vornehmen zu können. Drei neue Kettensägen, dreißig Sicherheitsgarnituren für die Pioniere sowie einen „Notfallkoffer“ im Gesamtwert von rund 17.000 Euro übergab heute Landeshauptmann Waltraud Klasnic an den steirischen Militärkommandanten Heinrich Winkelmayer und an Hauptmann Ing. Roman Michalus, den Pionieroffizier. Er leitet die Einsätze von 44 Pionieren, die ständig bereitstehen. Beim letzten Großeinsatz nach einem Föhnsturm in Kalwang stand die auf 80 Mann aufgestockte Pioniertruppe drei Wochen im vergangenen Herbst im Einsatz.
Das nächste Mal wird den Pionieren erstmals der neue „Notfallkoffer“ zur Verfügung stehen. Dieser enthält ein Notebook samt Internet-Anschluss, Mobiltelefon, Digitalkamera und vieles mehr. Neueste Berichte des Lawinenwarndienstes beispielsweise werden über das „Netz abgerufen“ und den örtlichen Einsatzkräften weitergegeben. Das dem Notfallkoffer zugrundeliegende technische System entwickelten Fachabteilungsleiter Dr. Kurt Kalcher und Ing. Gerald Pizzera von der Katastrophenschutzabteilung des Landes mit einer Expertengruppe.
Graz, am 5. März 2004
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