Land Steiermark stärkt Verbandliche Jugendarbeit durch bewährtes Projekt des Landesjugendbeirates
Steiermärkische Landesregierung unterstützt Mikroförderungsprogramm des Steirischen Landesjugendbeirates und investiert dafür zusätzlich 30.000 Euro in die Verbandliche Jugendarbeit.
Graz (9. April 2026).- Die Steiermärkische Landesregierung hat in ihrer gestrigen Sitzung die Förderung für das vom Steirischen Landesjugendbeirat (LJB) ins Leben gerufene Mikroförderungsprogramm in Höhe von 30.000 Euro beschlossen. Neben der jährlichen Basisförderung im Umfang von 53.600 Euro werden dem Landesjugendbeirat damit zusätzliche Mittel für die verbandliche Jugendarbeit zur Verfügung gestellt, die direkt bei den Orts- und Bezirksgruppen ankommen.
Insgesamt stehen 25.000 Euro für Projekte in der gesamten Steiermark zur Verfügung. Pro Projekt können bis zu 500 Euro vergeben werden, wodurch rund 50 Orts- bzw. Bezirksgruppen direkt profitieren. Weitere 5.000 Euro entfallen auf die organisatorische Abwicklung. Die Antragstellung erfolgt direkt über den Steirischen Landesjugendbeirat. Berechtigt sind alle Orts- und Bezirksgruppen der Mitgliedsorganisationen des LJBs – von der Alpenvereinsjugend über die Landjugend und den Pfadfindern bis hin zur Steirischen Trachtenjugend.
Der diesjährige Schwerpunkt des Projektes liegt auf dem Thema Medienkompetenz. Gefördert werden Projekte zu zentralen digitalen Themen wie Fakenews, Rollenbildern im Netz, Suchtprävention und digitaler Beteiligung. Ziel ist es, digitale Bildung nachhaltig in der Jugendarbeit zu verankern und Ortsgruppen zu befähigen, entsprechende Inhalte langfristig in ihre Arbeit zu integrieren.
Dem Jugendlandesrat Stefan Hermann und der gesamten Steiermärkischen Landesregierung war es ein Anliegen, das bewährte Mikroförderungsprogramm des Landesjugendbeirates nach zwei erfolgreichen Durchläufen in der jüngsten Vergangenheit auch dieses Jahr wieder entsprechend zu unterstützen. „Die Jugendarbeit in der Steiermark lebt vom Einsatz vor Ort – genau dort setzen wir mit den Mikroförderungen an. Wir geben Ortsgruppen die Möglichkeit, ihre Ideen selbst in die Hand zu nehmen und Projekte ohne große Hürden umzusetzen. Damit fördern wir nicht nur Engagement, sondern schaffen auch Freiräume, in denen junge Menschen Verantwortung übernehmen, Neues ausprobieren und ihre Gemeinden aktiv mitgestalten können. Diese unmittelbare Wirkung vor Ort ist ein zentraler Erfolgsfaktor unserer Jugendpolitik”, so Hermann.
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom unterstrich: „Die Steiermark bekennt sich klar zur Stärkung der verbandlichen Jugendarbeit, denn junge Menschen sind die Zukunft unseres Landes. Daher arbeiten wir mit Förderprogrammen gezielt daran, das Vereinsleben vor Ort zu unterstützen und ehrenamtliches Engagement zu fördern. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir auf demokratische Bildung im digitalen Raum, damit Jugendliche lernen können, verantwortungsvoll und kritisch mit digitalen Inhalten umzugehen. So fördern wir nicht nur individuelle Fähigkeiten, sondern auch aktives Mitgestalten und gesellschaftliche Teilhabe. Diese Investition in unsere Jugend ist zugleich eine Investition in eine starke, lebendige Demokratie.”
Auch die Vorsitzende des Steirischen Landesjugendbeirats Michaela Paar freut sich über die beschlossene Förderung: „Ich war selbst viele Jahre in unterschiedlichsten Funktionen tätig und weiß, wie viel Engagement und Tatendrang in der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit steckt. Genau deshalb haben wir das Mikroförderungsprogramm ins Leben gerufen, um jungen Erwachsenen die Möglichkeit zu geben, schnell, unbürokratisch und mit finanzieller Unterstützung gute Ideen in Taten umzusetzen zu können. Gerade im Bereich der digitalen Kompetenzen ist das ein wichtiger Schritt. Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien zu stärken und ihnen das nötige Know-how mitzugeben. Wir wollen zeigen, dass digitale Medien nicht nur problematisch zu sehen sind, sondern auch sinnvoll und kreativ genutzt werden können und dass das Handy durchaus ein nützlicher Begleiter in der Jugendarbeit sein kann.”
Einreichungen sind ab 15. April 2026 über die Website des Steirischen Landesjugendbeirats möglich.
Rückfragehinweis:
Julia Koszednar | Büro Landesrat Hermann | Mobil: +43 676 8666 6718
Tel. +43 (316) 877 6718 | E-Mail: julia.koszednar@stmk.gv.at
Graz, am 9. April 2026
Kommunikation Land Steiermark-Aussendungen unter E-Mail: kommunikation@stmk.gv.at
zur Verfügung.

