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"Art Steiermark" im Steiermark Haus in Brüssel

Literarische Doppelconference: Ein Spiel von Text und Bild

Begrüßten gemeinsam die zahlreichen Gäste im Steiermark Haus in Brüssel: Andreas Unterweger, Roswitha Preininger und Christoph Dolgan (v.l.) © Foto: Land Steiermark/A9/CS; bei Quellenangabe honorarfrei
Begrüßten gemeinsam die zahlreichen Gäste im Steiermark Haus in Brüssel: Andreas Unterweger, Roswitha Preininger und Christoph Dolgan (v.l.)
© Foto: Land Steiermark/A9/CS; bei Quellenangabe honorarfrei
Christoph Dolgan Fotos regen zum Nachdenken an. © Foto: Christoph Dolgan; bei Quellenangabe honorarfrei
Christoph Dolgan Fotos regen zum Nachdenken an.
© Foto: Christoph Dolgan; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz/Brüssel (22. November 2019).- Im Steiermark Haus in Brüssel las gestern Abend (21.11.2019) Christoph Dolgan aus „Ab-Orte. Annäherung an einen Topos" und Andreas Unterweger präsentierte erstmals international die aktuelle Ausgabe der manuskripte. „Leer stehende Einfamilienhäuser. Verfallene Industriebrachen. Verlassene Gasthöfe. Abgewirtschaftete Bauernhöfe. Kollabierte Dächer und ein Klo am Ende der Straße." Christoph Dolgan, Literat und selbstbezeichnender Hobbyfotograf, sucht Orte auf, die keine mehr sind. Dann fotografiert er sie und beschreibt sie. Auszüge aus diesem Text präsentierte er in einem voll besuchten Steiermark-Büro in Brüssel. Roswitha Preininger begrüßte die zahlreichen Gäste und der neue Leiter des Österreichischen Kulturforums Brüssel, Wilhelm Pfeistlinger, erzählte von seinem „amateurphilosophischen" Ansätzen zum Thema „Ab-Orte".

Dolgan schickt seinen Erzähler auf eine Reise durch Ruinen, verfallene Küchen und Kirchen und beschreibt diese „irritierende Schönheit", der er begegnet bildhaft und gleichzeitig gespickt voller emotionaler Assoziationen. Dolgans Fotos der „Ab-Orte" unterstreichen visuell diese Begegnung mit diesen Orten, die unbekannt oder unerkannt bleiben sollen. Andreas Unterweger präsentierte erstmals international die 226. Ausgabe der „manuskripte”, eine der wichtigsten Literaturzeitschriften im deutschsprachigen Raum, die seit 1960 von Alfred Kolleritsch veröffentlicht werden. In den „manuskripten” werden nur unveröffentlichte Texte publiziert, das Programm der Zeitschrift sei bewusst offen und keinesfalls starr, so Unterweger. Zwischen den Leseteilen entführte Unterweger Dolgan in ein Gespräch über seine lustvolle, zwiespältige Begegnung mit diesen kaputten Räumen.

„Art Steiermark” ist ein international ausgerichteter Veranstaltungszyklus im Rahmen des kulturpolitischen Schwerpunktes „Kultur International", den es seit 2014 gibt. Jedes Jahr finden zwei Präsentationen im Steiermark Büro in Brüssel statt, die die internationale Vernetzung sowie den internationalen Kulturaustausch fördern. Zudem gibt es jeweils eine inhaltlich gleichgestaltete Folgeveranstaltung in Graz oder der Steiermark.  

Graz, am 22. November 2019

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