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In Eisenerz weht die UNO-Flagge

Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer eröffnet internationales Zentrum für Katastrophenschutz in Eisenerz

LH-Stv. Michael Schickhofer eröffnete gemeinsam mit Bgm. Christine Holzweber und SIM-Campus GF Thomas Wegscheider den SIM-Campus  
LH-Stv. Michael Schickhofer eröffnete gemeinsam mit Bgm. Christine Holzweber und SIM-Campus GF Thomas Wegscheider den SIM-Campus
LH-Stv. Michael Schickhofer wünscht SIM-Campus GF Thomas Wegscheider viel Erfolg. © Fotos: Land Steiermark; bei Quellenangabe honorarfrei
LH-Stv. Michael Schickhofer wünscht SIM-Campus GF Thomas Wegscheider viel Erfolg.
© Fotos: Land Steiermark; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (25. Oktober 2019).- Um die Steiermark schon heute sicherer zu machen und bestmöglich auf die Katastrophen von morgen vorzubereiten, hat die Steiermark mit Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer ein international einzigartiges Katastrophensimulationszentrum etabliert, das heute (25.10.2019) feierlich eröffnet wurde. „Wir müssen heute die richtigen Schritte setzen, um auf die Katastrophen von morgen vorbereitet zu sein. Sicherheit ist ein Grundbedürfnis von uns allen, daher freut es mich besonders, dass die Steiermark mit dem Sim Campus ein international einzigartiges Kompetenz- und Trainingszentrum für Katastrophenschutz etabliert hat und sich damit als Vorreiter in Sachen Katastrophenschutz positionieren kann. Die Infrastruktur des Sim Campus bietet nationalen und internationalen Einsatzkräften realitätsnahe Trainingsmöglichkeiten, mit denen wir uns auf den Ernstfall vorbereiten können. Mit der Umsetzung dieses Projektes können sich die Steirerinnen und Steirer in Zukunft noch sicherer fühlen," erklärt Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer.

In der letzten Regierungssitzung wurde bereits ein Kooperationsvertrag mit der UNO beschlossen, der einen permanenter Informationsaustausch zwischen dem Land Steiermark (Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung) und UNOCHA über katastrophenschutzrelevante Vorhaben und Aktivitäten beinhaltet. Die gemeinsame Entwicklung von Strategien auf dem Gebiet des Katastrophenschutzmanagements, die Förderung der Prävention im Sinne des klassischen Katastrophenschutzmanagements sind ebenso wie die Evaluierung der Erfahrungen aus der weltweiten zivil/militärischen Zusammenarbeit zur Bewältigung von Katastrophen mit dem Ziel, „best practices-Beispiele" zu ermitteln, Teil des Vertrages. Zudem möchte man die Zusammenarbeit durch die Durchführung von Tagungen, Konferenzen und Übungen auf dem Gebiet Katastrophendiplomatie und Katastrophenreduktion weiter forcieren.

Im Stadtgebiet von Eisenerz werden mehrere Trainingsbereiche für unterschiedliche Übungszwecke eingerichtet. Ein Bereich des neuen Zentrums stellt das ehemalige LKH Eisenerz, das als „Simulationskrankenhaus" genutzt werden soll, dar. Weitere Trainingsschauplätze sollen in Abstimmung mit der Stadtgemeinde Eisenerz sowie anderen Partnern vor Ort schrittweise entwickelt werden.

Graz, am 25. Oktober 2019

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