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"Creative Synergies" - Länderübergreifend: Engere Zusammenarbeit der Kulturinstitutionen

Experten-Kultur-Gespräche der Alpen-Adria-Allianz-Länder

v.l.n.r.: Sandra Kocuvan (A9), Thomas Pseiner (Alpen-Adria-Allianz, Kärnten), Patrick Schnabl (A9), Biserka Budicin, Petra Šlosel (beide Kroatien), Elisabeth Pacher (Bundeskanzleramt), Maja Pegan (Slowenien), Fanny Hajdú (Ungarn), Maša Ekar Slowenien), Arash Shahali (steirischer herbst), Gábor Mondik (Ungarn), Andreas Pawlitschek, Barbara Upelj (beide Slowenien) © A9 /Land Steiermark
v.l.n.r.: Sandra Kocuvan (A9), Thomas Pseiner (Alpen-Adria-Allianz, Kärnten), Patrick Schnabl (A9), Biserka Budicin, Petra Šlosel (beide Kroatien), Elisabeth Pacher (Bundeskanzleramt), Maja Pegan (Slowenien), Fanny Hajdú (Ungarn), Maša Ekar Slowenien), Arash Shahali (steirischer herbst), Gábor Mondik (Ungarn), Andreas Pawlitschek, Barbara Upelj (beide Slowenien)
© A9 /Land Steiermark

Graz (3. Oktober 2019).- Über 40 Teilnehmer haben sich für dieses Kultur-Vernetzungstreffen in Graz angemeldet, und sie sind auch alle gekommen. Kunst- und Kulturinstituionen aus Graz, Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und sogar aus Dänemark fanden sich heute Vormittag zu diesem internationalen Meeting in der Kantine des „steirischen herbst“ ein, um einen ganzen Tag lang Projekte und Initativen aus dem Alpen-Adria-Raum im Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Kunst und kulturellem Erbe vorzustellen und zu diskutieren. 

Da die Veranstaltung auch ganz im Zeichen des „Jahres des Nachbarschaftsdialogs mit Slowenien“ stand, betonte Andreas Pawlitschek vom Österreichischen Kulturforum Ljubljana die gute Zusammenarbeit zwischen Österreich –hier seien vor allem die Steiermark und Kärnten genannt – und Slowenien.

Neben „Best Practice Projects“, die alle Länder präsentierten, gaben die Leiter der jeweiligen Creative Europe Desks Einblicke in das EU-Kulturprogramm „Creative Europe“, dessen aktuelle Periode Ende 2020 ausläuft. Gábor Mondik, Creative Culture Desk Hungary, berichtete von den Schwerpunkten, die im neuen „Creative Europe“-Programm 2021 bis 2027 von der EU gesetzt werden: Im Bereich Kultur sind dies internationale Kooperationsprojekte, Musik, Literatur, Architektur sowie die Europäischen Kulturhauptstädte. Unter „Media“, das rund 60 Prozent des Förderprogramms ausmachen wird, wird es vor allem um die Förderung von regionalen Filmen sowie TV-Programmen gehen. Darüber hinaus werden auch im Rahmen von „Cross-sectoral strand“ der transnationale Austausch von Erfahrungen und Know-how anhand neuer kultureller Strömungen unterstützt. Insgesamt sollen für die neue EU-Kultur-Periode 1,081 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Seit gestern ist der letzte Externe Verknüpfung Creative-Europe-Call für Kooperationsprojekte 2020 online >>.

Im Land Steiermark sind „Creative Europe“, die EU-Beratungsstelle sowie die Alpen-Adria-Allianz im Rahmen des kulturpolitischen Schwerpunkts „Kultur International“ in der Abteilung 9 Kultur, Europa Außenbeziehungen angesiedelt. Abteilungsleiter Patrick Schnabl sagte zur Begrüßung, wie wichtig im heutigen Europa eine länder- und grenzenübergreifende Zusammenarbeit sei. Die Steiermark lädt in regelmäßigen Abständen zu diesen internationalen Austausch- und Netzwerktreffen ein, die auch immer mit besonderen kulturellen Veranstaltungen kombiniert werden. Diesmal war es eine Kooperation mit dem „steirischen herbst“.

Graz, am 3. Oktober 2019.

 

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