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Preisregen für innovative Projekte in der Landesverwaltung

Steirische Erfolge beim Österreichischen Verwaltungspreis 2019

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Österreichischen Verwaltungspreises 2019: Günter Felsberger, Silke Leichtfried und Gudrun Walter (Abteilung 14), Franz Reiterer, A7-Chef Wolfgang Wlattnig (Abteilung 7), Klaus Rundhammer und A1-Leiterin Elisabeth Freiberger (A1), Markus Gruber (A1) und Michael Keller von der FA Katastrophenschutz (v.l.) 
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Österreichischen Verwaltungspreises 2019: Günter Felsberger, Silke Leichtfried und Gudrun Walter (Abteilung 14), Franz Reiterer, A7-Chef Wolfgang Wlattnig (Abteilung 7), Klaus Rundhammer und A1-Leiterin Elisabeth Freiberger (A1), Markus Gruber (A1) und Michael Keller von der FA Katastrophenschutz (v.l.)
Sektionschefin Angelika Flatz überreichte an Rainer Dunst (GF Layjet), A7-Leiter Wolfgang Wlattnig und A7-Projektleiter Franz Reiterer (v.l.) den Anerkennungspreis. 
Sektionschefin Angelika Flatz überreichte an Rainer Dunst (GF Layjet), A7-Leiter Wolfgang Wlattnig und A7-Projektleiter Franz Reiterer (v.l.) den Anerkennungspreis.
A1-Leiterin Elisabeth Freiberger (li.) und Klaus Rundhammer, A1, bekamen von Sektionschefin Angelika Flatz den Anerkennungspreis überreicht.  
A1-Leiterin Elisabeth Freiberger (li.) und Klaus Rundhammer, A1, bekamen von Sektionschefin Angelika Flatz den Anerkennungspreis überreicht.
Günter Felsberger, Silke Leichtfried und Gudrun Walter von der A14 (v.l.) bekamen von Sektionschefin Angelika Flatz (3.v.l.) den Anerkennungspreis verliehen. 
Günter Felsberger, Silke Leichtfried und Gudrun Walter von der A14 (v.l.) bekamen von Sektionschefin Angelika Flatz (3.v.l.) den Anerkennungspreis verliehen.
A1-Projektleiter Markus Gruber und Michael Keller von der FAKS nahmen den Sonderpreis entgegen (v.l.).  © Fotos: HBF/BMÖDS/Trippolt; bei Quellenangabe honorarfrei
A1-Projektleiter Markus Gruber und Michael Keller von der FAKS nahmen den Sonderpreis entgegen (v.l.).
© Fotos: HBF/BMÖDS/Trippolt; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (21. Juni 2019).- Der Österreichische Verwaltungspreis 2019 bescherte der steirischen Verwaltung einen Preisregen. Sie hat drei der 17 Anerkennungspreise und einen Sonderpreis der Wirtschaftsuniversität Wien abgeräumt. Unter dem Motto „Gemeinsam innovativ" wurden von Jänner bis März in mehreren Kategorien österreichweit 93 Projekte für den österreichischen Verwaltungspreis eingereicht. Die Steiermark war mit 14 Einreichungen nach Wien das einreichstärkste Bundesland. Bundesminister für öffentlichen Dienst und Sport Eduard Müller betonte bei der feierlichen Verleihung in der österreichischen Nationalbibliothek: „Der österreichische Verwaltungspreis ist Garant für das ständige Engagement unserer Verwaltung um die besten Lösungen für interne Prozesse, aber auch für Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft."

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer zum Preisregen: „Wir gratulieren den engagierten Kolleginnen und Kollegen in der steirischen Landesverwaltung, die das Motto des Österreichischen Verwaltungspreises 2019 „Gemeinsam innovativ" mit Leben erfüllt und einen der begehrten Sonderpreise sowie drei Anerkennungspreise in die Steiermark geholt haben. Sie leisten hervorragende Arbeit für die Steirerinnen und Steirer, dafür gebührt Ihnen ein großes Dankeschön!" Landesamtsdirektor Helmut Hirt ergänzte: „Verwaltung kann dann positiv zum Gemeinwohl beitragen, wenn die Verfahren zuverlässig und qualitätsvoll erledigt werden und die Verwaltung sich auch innovativ weiterentwickelt. Die steirische Landesverwaltung beweist ersteres tagtäglich, und die vier Auszeichnungen beim Österreichischen Verwaltungspreis 2019 zeigen, dass die steirische Verwaltung in hohem Maße innovativ tätig ist."

Hier ein Auszug aus den Jurybegründungen für die steirischen Auszeichnungen:

Anerkennungspreis in der Kategorie Co-Creation und Kooperation:

Abteilung 7 - Gemeinden, Wahlen und ländlicher Wegebau
Innovative Rohr- und Kabelverlegefräse Layjet
Es handelt sich hier um ein gelungenes Beispiel für eine Public-Private Partnership, in der Innovation mit hohem Mehrwert geschaffen wurde. Diese Nutzeffekte werden gut dargestellt. Hinzu kommen Umweltaspekte durch eine ressourcenschonende Verlegung von Kabeln im Straßenbereich und eine Beschleunigung des Breitbandausbaus. Auch erscheint das Transferpotential hoch, da diese Technik generell von jeder Gebietskörperschaft genutzt werden kann.

Anerkennungspreis in der Kategorie Arbeitgeber „Öffentlicher Dienst" - fit für die Zukunft

Abteilung 1 - Organisations- und Personalentwicklung
Organisations- und Personalentwicklung in der Abteilung 1
Das Projekt reagiert mit einem ganzheitlichen Ansatz in der Organisations- und Personalentwicklung auf die demographischen Herausforderungen für den Arbeitgeber. Es wird einerseits auf bewährte Instrumente und Methoden, wie zum Beispiel Newsletter, Gesundheitszirkel, Teammeetings oder Ausbildungspläne, gesetzt. Andererseits werden auch neuartige, in den Landesverwaltungen noch kaum genutzte, Managementtools verwendet. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Einrichtung eines Führungskräfte-Cockpits, die Definition von Karrierepfaden, die Festlegung einer Prozesslandkarte, das Angebot von vier verschiedenen Varianten an Telearbeit oder die Durchführung von ISO-Zertifizierungen.

Anerkennungspreis in der Kategorie Führung und Steuerung

Abteilung 14 - Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit
Umsetzung der Agenda 2030 in der steirischen Landesverwaltung
Der Ansatz, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG - sustainable development goals) und deren 169 Subziele in die Wirkungsziele des Landes Steiermark zu übernehmen, und auf Abteilungsebene herunter zu brechen, ermöglicht einen hohen Grad an Operationalisierung. Somit können in jeder Abteilung des Amtes der Landesregierung die Beiträge zur Erfüllung der SDG identifiziert werden. Das Projekt weist eine hervorragende Übertragbarkeit für andere Gebietskörperschaften auf und hat absoluten Vorzeige-Charakter!

Sonderpreis der Wirtschaftsuniversität Wien

Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung (FAKS)
Elektronischer Akt in der Katastrophenfallabwicklung
Durch eine Prozessoptimierung und eine alternative Verwendung des elektronischen Akts (ELAK) wird die Übersicht über den Status der Katastrophenschadensbehebung verbessert, der Aktenlauf optimiert, Mehrfachablagen von gleichartigen Dokumenten und Medienbrüche vermieden sowie eine tagesaktuelle Übersicht über die Kosten gewährleistet.

Fünf weitere Anerkennungspreise ergingen an die Stadt Graz. Überreicht wurden die Preise von Angelika Flatz, Sektionschefin der Sektion „Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation" des Bundesministeriums für öffentlichen Dienst und Sport in der Nationalbibliothek in Wien. Weitere Informationen zum Österreichischen Verwaltungspreis 2019 bietet die Website Externe Verknüpfung www.oeffentlicherdienst.gv.at.

Graz, am 21. Juni 2019

 

 

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
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 und Fax: +43 (316) 877-3188  oder E-Mail: ingeborg.farcher@stmk.gv.at 
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