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Volle Unterstützung für die Anliegen der Feuerwehren

Landesfeuerwehrreferentenkonferenz mit einstimmigen Beschlüssen zur Verbesserung im Feuerwehrwesen

LH-Stv. Michael Schickhofer präsentierte gemeinsam mit dem Kärtner Landesrat Daniel Fellner (re.) und LH-Stv. Johann Tschürtz (li.) aus dem Burgenland Verbesserungen im Feuerwesen.  
LH-Stv. Michael Schickhofer präsentierte gemeinsam mit dem Kärtner Landesrat Daniel Fellner (re.) und LH-Stv. Johann Tschürtz (li.) aus dem Burgenland Verbesserungen im Feuerwesen.
LH-Stv. Michael Schickhofer mit Landesfeuerwehrreferenten beim jährlichen Treffen in Klagenfurt. © Fotos: Land Kärnten; bei Quellenangabe honorarfrei
LH-Stv. Michael Schickhofer mit Landesfeuerwehrreferenten beim jährlichen Treffen in Klagenfurt.
© Fotos: Land Kärnten; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz/Klagenfurt.- (8. Mai 2019).- Die Landesfeuerwehrreferentenkonferenz, die heute (8.5.2019) in Klagenfurt stattfand, hat Beschlüsse zur Verbesserung des Feuerwehrwesens in Österreichs gefasst. Insbesondere die Anträge des steirischen Feuerwehrreferenten, Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer zur Dienstfreistellung für Feuerwehrleute im Katastrophenfall beziehungsweise zur Einführung eines Bonus- und Anreizsystem für Unternehmen wurden einstimmig beschlossen.

Nach den Beschlüssen soll die Bundesregierung rasch die Forderung nach einem Bonus für Arbeitgeber umsetzen, wenn diese ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Großschadensereignisse freiwillig dienstfrei stellen. Der Bonus soll in der Höhe von 200 Euro pro Tag gewährt werden und auch für Dienstgeber selbst, Selbständige und Landwirte abgerufen werden können.

Ebenfalls auf den Antrag von Schickhofer, der einstimmig beschlossen wurde, soll die Mehrwertsteuer, die beim Ankauf der Feuerwehrausrüstung zu bezahlen ist, den Feuerwehren oder Gemeinden rückerstattet werden.

Zusätzlich sollen die Mittel aus dem Katastrophenfonds des Bundes zur Beschaffung von Einsatzgeräten der Feuerwehr, die aktuell mit 95 Millionen Euro budgetiert sind, auf 120 Millionen Euro aufgestockt werden.

Außerdem beschlossen die Feuerwehrreferenten, dass bei Einstellungen in Städten und Gemeinden, in den Landesdienst und in den Bundesdienst die ehrenamtliche und freiwillige Tätigkeit bei Feuerwehren und Einsatzorganisationen entsprechend gewürdigt werden soll. Die öffentliche Hand soll bei Personalentscheidungen einen Schritt vorangehen und ehrenamtliches sowie freiwilliges Engagement zu einem Beurteilungskriterium bei Einstellungen in den öffentlichen Dienst machen.

Der steirische Verantwortliche für Feuerwehren, Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer, betont: „Wir brauchen faire Rahmenbedingungen für unsere Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden. Es kann nicht sein, dass sich unsere Freiwilligen für Katastropheneinsätze Urlaub nehmen müssen oder das feuerwehrfreundliche Unternehmen dafür die Kosten tragen. Die öffentliche Hand soll außerdem eine Vorreiterrolle übernehmen. So soll außerdem bei künftigen Einstellungen in den Bundes-, Landes- und Gemeindedienst die ehrenamtliche und freiwillige Tätigkeit entsprechend berücksichtigt werden", so Schickhofer, der weiter klarstellt: „Ich bin sehr froh, dass wir heute über die Parteigrenzen hinweg diese wichtigen Beschlüsse einstimmig fassen konnten, damit das Ehrenamt gestärkt wird und 340.000 ehrenamtliche Feuerwehrleute in ganz Österreich Verbesserungen bekommen."

Der zuständige Kärntner Landesrat Daniel Fellner betont: „Ich bin froh darüber, dass wir dieses Gremium ins Leben gerufen haben. Wir alle stehen vor den gleichen Herausforderungen, da macht es nur Sinn, gemeinsam nach Lösungen zu suchen". Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz aus dem Burgenland betont ebenfalls: „340.000 freiwillige Feuerwehrleute in Österreich haben es verdient, dass man sich für ihre Anliegen einsetzt, deswegen fordern wir die Bunderegierung auf, hier aktiv zu werden und sich für die Anliegen der Feuerwehr einzusetzen".

Der Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes Albert Kern und der steirische Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried zeigten sich hocherfreut über „die Geburtsstunde der Koordination des österreichischen Feuerwehrwesens auf politischer Ebene."

Graz, am 8. Mai 2019

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