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Zukunftsprozess Steiermark 2030+ - fünfte Station

Regionale Lebensqualität und Wohnstandorte im Fokus im Gleisdorfer Forum Kloster

Schirmherr LH-Stv. Michael Schickhofer, Keynote-Speaker Rudolf Scheuvens und Landesrätin Barbara Eibinger-Mied 
Schirmherr LH-Stv. Michael Schickhofer, Keynote-Speaker Rudolf Scheuvens und Landesrätin Barbara Eibinger-Mied
Die Arbeitsgruppen arbeiten an der Entwicklung des Zukunftsprozesses 
Die Arbeitsgruppen arbeiten an der Entwicklung des Zukunftsprozesses
Wolfram Sacherer, Ilse Huber und Erwin Kaltenegger © Erwin Scheriau; bei Quellenangabe honorarfrei
Wolfram Sacherer, Ilse Huber und Erwin Kaltenegger
© Erwin Scheriau; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz/Gleisdorf (10. April 2019).- Wie wollen wir morgen leben? Was bedeuten globale Entwicklungen für die Steiermark? Und was können wir konkret in den einzelnen Bereichen heute tun, damit die Steiermark auch in Zukunft ein lebenswertes Land bleibt? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigt sich der Zukunftsprozess „AUF LANGE SICHT Steiermark 2030+″. Dieser von Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer initiierte Prozess steht nun in der Phase der Bürgerbeteiligung. Dabei sollen bei sieben Veranstaltungen in allen steirischen Regionen die Steirerinnen und Steirer über die wichtigsten Themen zuerst in Fachworkshops und dann bei einer Abendveranstaltung diskutieren und ihre Aspekte einbringen. Die fünfte Station der Veranstaltungsreihe bildete gestern (10.04.2019) das Forum Kloster in Gleisdorf. Die Veranstaltung dabei stand unter dem Motto „Regionale Wohnstandorte und Lebensqualität".

Unter der Schirmherrschaft von Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl sowie den beiden Klubobleuten Hannes Schwarz und Barbara Riener wurden die Zukunftsthemen Urbanisierung, Siedlungsentwicklung und leistbares Wohnen in der Steiermark diskutiert. Nach einem Impulsvortrag von Rudolf Scheuvens (Örtliche Raumplanung und Stadtentwicklung an der TU Wien) diskutierten dazu Ilse Huber (ORF-Wissenschaftsjournalistin), Erwin Kaltenegger (Kaltenegger & Partner Architekten) und Wolfram Sacherer (Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal) mit dem Publikum. In einem vollen Haus in der Seifenfabrik Graz wurden zahlreiche Aspekte zur Sicherheit in der Steiermark eingebracht.

Der Schirmherr des Zukunftsprozesses, Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer dankte den zahlreichen Gästen für ihr Engagement um die Zukunft der Steiermark. „Wir müssen heute handeln, um uns und unseren Kindern eine gute und sichere Zukunft gewährleisten zu können", so Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer, der weiter klarstellte, „Wir können die schönsten Wohnungen bauen, aber wenn wir im Umkreis von einem Kilometer keine Bushaltestelle und keinen öffentlichen Verkehr haben, ist das nicht sinnvoll. Verkehr und Wohnen muss in guter Balance stehen, dann ist man nicht ausschließlich vom Auto abhängig. Außerdem muss der Neubau von Wohnungen mit genügend Grünraum im Einklang stehen. Erst dann erreichen wir das nötige Maß an Lebensqualität für die Steierinnen und Steirer. Lebensqualität, öffentliche Verkehrsanbindung bei neuen Wohnungen, saubere Energie und leistbarer Wohnraum sind vier wichtige Faktoren in diesem wichtigen Zukunftsbereich."

„In meinem Ressort geht es jeden Tag um Zukunftsthemen. Egal ob in Wirtschaft, Tourismus oder Wissenschaft - unsere Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln neue Produkte, Dienstleistungen und Technologien. Im Hinblick auf das Wohnen kommen durch die Digitalisierung immer mehr intelligente und vernetzte Haushaltsgeräte und Einrichtungen in unser Wohnumfeld, die es uns ermöglichen, bequemer aber auch energieeffizienter zu leben. Auch hier arbeiten beispielsweise unser Green Tech Cluster und viele heimische Betriebe an Lösungen für die Zukunft. Neben Chancen sind damit aber auch Herausforderungen verbunden, etwa die Frage der Datensicherheit. Deshalb müssen wir sicherstellen, dass wir alle Menschen bei diesem Prozess mitnehmen", so Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Der Zukunftsprozess „AUF LANGE SICHT Steiermark 2030+″ ist der Prozess für die Erstellung der steirischen Landesentwicklungsstrategie für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Nach einer detaillierten Analyse aller bestehenden Maßnahmen und Strategien finden ab März 2019 Veranstaltungen in allen Teilen der Steiermark statt. Damit sollen möglichst viele Steirerinnen und Steirer bei der Entwicklung der Zukunftsstrategie eingebunden werden. Die Landesentwicklungsstrategie wird im Frühsommer von der Landesregierung beschlossen und geht in weiterer Folge in die Umsetzung.

Der nächste Themenabend findet am 7. Mai 2019 in der Region Obersteiermark Ost im Kommunikationscenter Donawitz in Leoben statt. Thema dabei ist der Wirtschafts- und Arbeitsstandort Steiermark.

Graz/Gleisdorf, am 10. April 2019

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