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Tierschutz rund um Weihnachten

Steirische Tierschutzombudsfrau ruft zu achtsamem Umgang mit Tieren auf

Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck macht auf einen achtsamen Umgang mit Tieren rund um Weihnachten aufmerksam. © Foto: steiermark.at/Streibl; bei Quellenangabe honorarfrei
Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck macht auf einen achtsamen Umgang mit Tieren rund um Weihnachten aufmerksam.
© Foto: steiermark.at/Streibl; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (17. Dezember 2018).- „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind…", so klingt ein wunderschönes, altes Weihnachtslied. Kinderaugen glänzen in der weihnachtlichen Vorfreude und in vielen Briefen an das Christkind steht der Wunsch nach einem Tier zum Spielen und Kuscheln. Die steirische Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck appelliert: „Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke. Viele der süßen, krabbelnden Tiergeschenke unterm Christbaum werden Monate später in Tierheimen abgegeben. Du bist zeitlebens verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast, das gilt auch für zukünftige vierbeinige oder gefiederte Familienmitglieder." Auch Tierschutzlandesrat Anton Lang appelliert an die Bevölkerung, bei dieser Thematik sehr sensibel vorzugehen: „Ich kann gut verstehen, dass sich viele Menschen ein Haustier wünschen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Tiere den Alltag enorm bereichern können. Es sollte aber allen klar sein, dass jedes Tier ein Lebewesen ist, für dessen Haltung und Pflege viel Zeit aufgewendet werden muss. Der Besitz eines Tieres erfordert ein hohes Maß an Verantwortung. Aus diesem Grund sollte die Anschaffung von Tieren im Rahmen eines Weihnachtsgeschenkes sehr gut überlegt werden."

Kinder lernen zwar durch den Umgang mit dem Tier das Übernehmen von Verantwortung und liebevolle Zuwendung, sie lernen auch respektvoll die individuellen Bedürfnisse eines Lebewesens zu beachten. Doch gerade die hektische Vorweihnachtszeit ist für solche Geschenke nicht geeignet. Vor der Anschaffung eines Tieres ist zu überlegen, ob die mit der Tierhaltung verbundene Verantwortung auch wirklich getragen werden kann. Die Überlegung „Welches Tier passt zu mir?" bedarf einer grundsätzlichen Entscheidung. Die Übernahme einer Patenschaft für ein Tier in einem Tierheim oder auch das Verschenken von Gutscheinen für ein Tier stellen eine sehr gute Möglichkeit dar, sich überhaupt mit Fragen der Tierhaltung vertraut zu machen.

Spielsachen für Haustiere
Wenn es um Weihnachtsgeschenke für Heimtiere geht, muss das Spielzeug sorgfältig ausgewählt werden. Hunde und Katzen verschlucken im Eifer des Spiels kleines Spielzeug, Christbaumkugeln zersplittern leicht und führen zu inneren Verletzungen. Alternativen sind zum Beispiel Vollgummibälle. Ein entsprechend großes, strukturiert eingerichtetes Gehege und regelmäßiger Auslauf sind für Kleintiere von Bedeutung. Bitte schenken sie keine Röhrensysteme aus Kunststoff, keine ungeeigneten Laufräder und auch keine Spiegel für gefiederte Mitbewohner. Achten sie darauf, sozial lebende Tiere zumindest paarweise zu halten. Brennende Kerzen, Christbaumschmuck, Lametta und Geschenkbänder, Geflügelknochen aus dem Festtagsbraten, Weihnachtssterne und vieles mehr stellen weihnachtliche Gefahrenquellen für Tiere dar. Fiala-Köck erinnert: „Behalten Sie bitte das Wohl Ihrer Tiere im Auge!“

Für Rückfragen steht die steirische Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck unter der Telefonnummer 0676/8666-3966 gerne zur Verfügung.

Graz, am 17. Dezember 2018

 

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Sabine Jammernegg unter Tel.: +43 (316) 877-2999, bzw. Mobil: +43 (676) 86662999 
 und Fax: +43 (316) 877-3188  oder E-Mail: sabine.jammernegg@stmk.gv.at 
zur Verfügung
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