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E-Mobility-Offensive in der Pilotregion Obersteiermark

25 E-Tankstellen entstehen in den Gemeinden im Aichfeld

Das Aichfeld ist steirische Pilotregion für die Elektromobilität. © Bilder: Land Steiermark/Miksch; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Das Aichfeld ist steirische Pilotregion für die Elektromobilität.
© Bilder: Land Steiermark/Miksch; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
LH-Stv. Michael Schickhofer bekennt sich voll zum Ausbau des E-Tankstellennetzes. 
LH-Stv. Michael Schickhofer bekennt sich voll zum Ausbau des E-Tankstellennetzes.
Manfred Lenger, Manfred Wehr, Michael Schickhofer, Martin Graf und Christian Purrer (v.l.) bei der Präsentation in Spielberg. 
Manfred Lenger, Manfred Wehr, Michael Schickhofer, Martin Graf und Christian Purrer (v.l.) bei der Präsentation in Spielberg.

Graz/Spielberg (15. September 2017).- Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer präsentierte heute (15.9.2017) gemeinsam mit der Energie Steiermark und den regionalen Verantwortlichen in Spielberg die neue E-Mobility-Pilotregion im Aichfeld. Die Gemeinden St. Margarethen, St. Stefan ob Leoben, Knittelfeld, Spielberg, St. Michael in Obersteiermark, Zeltweg, Pöls-Oberkurzheim, Fohnsdorf und Judenburg sind Teil dieser Pilotregion Obersteiermark. „Wir haben uns das Aichfeld als Pilotregion ausgesucht, da hier am 29. und 30. September auch die E-Mobility-Days am Red-Bull-Ring stattfinden werden, wo die neueste Technik der großen Hersteller getestet werden kann. Gemeinsam mit unseren Partnern, der Energie Steiermark und den Stadtwerken Judenburg, stellen wir in der Pilotregion nun eine bestmögliche Lade-Infrastruktur zur Verfügung, die wir dann auf die gesamte Steiermark ausdehnen werden. Besonderer Dank gilt auch unserem Steiermark-Minister Jörg Leichtfried, der jede Ladestation mit 10.000 Euro aus Bundesmitteln unterstützt“, betont Schickhofer erfreut. In der Pilotregion entstehen nun 25 Ladestationen, davon sieben sogenannte „SuperCharger“.

Manfred Wehr, Vorstandvorsitzender der Stadtwerke Judenburg, zum derzeitigen Stand: „Im Zuge der E-Mobility-Offensive Obersteiermark haben wir bereits zwei Ladestationen in Fohnsdorf in Betrieb genommen sowie eine in Judenburg. Weitere drei E-Tankstellen errichten wir bis Ende des Monats in Pöls und in Fohnsdorf sowie am Hauptplatz in Judenburg, wo es einen SuperCharger geben wird. Insgesamt stehen im Aichfeld dann mehr als 25 Ladestationen zur Verfügung.“

Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark, veranschaulicht die hohe Priorität, die man auf den Ausbau des E-Tankstellennetz legt: „Durch unser ,Projekt Panther‘ wird mit einer Investitionssumme von 3,2 Millionen Euro die Ladeinfrastruktur bis Sommer 2018 so weit ausgebaut, dass kein steirischer Haushalt weiter als 15 Kilometer von der nächsten E-Tankstelle entfernt liegt.“ Bereits jetzt zählt die Energie Steiermark mit rund 220 E-Tankstellen und 650 Ladepunkten zu den größten Errichtern von E-Tankstellen österreichweit. „Ab 1. Jänner 2018 wird mit unserer Mobilitätskarte und der App das Laden in unserem Tankstellennetz bargeldlos möglich sein“, erklärt Energie-Steiermark-Vorstandssprecher Christian Purrer.

Spielbergs Bürgermeister Manfred Lenger bekräftigt im Namen der regionalen Verantwortlichen das Bekenntnis zur E-Mobilität: „Das Murtal steht voll und ganz hinter der E-Mobility. Der Ausbau der Infrastruktur ist ein wichtiger Impuls für Wirtschaft und Tourismus. Wir danken LH-Stv. Michael Schickhofer für diese Initiative und seine Unterstützung.“ Für Schickhofer ist „E-Mobilität ein absolutes Zukunftsthema. Und wie bei allen Zukunftsthemen ist die Steiermark hier ganz vorne dabei“, so der Landeshauptmann-Stellvertreter. „Besonders unsere steirischen Regionen wollen wir mit diesem technischen Fortschritt an die Spitze bringen. Wir bekennen uns in der Steiermark auch klar zum Klimaschutz. Wir sind verpflichtet, unseren Kindern ein gesundes Klima zu hinterlassen. Die Förderung der E-Mobilität spielt deshalb eine zentrale Rolle“, erklärt Schickhofer.

Rückfragehinweis:
Büro LH-Stv. Schickhofer
Christoph Miksch
0664-4249690
christoph.miksch@stmk.gv.at

Graz, am 15. September 2017