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Steirische Haushalte: Mehr als jeder siebente Steirer lebt alleine

Die "Kleine Steiermark Datei 2017" steht zur Verfügung

Graz (30. Juni 2017).- Die Anzahl der steirischen Haushalte steigt, immer mehr Steirerinnen und Steirer leben allerdings alleine: Das ist eine der Erkenntnisse aus der aktuellen „Kleinen Steiermark-Datei 2017", die soeben von der Abteilung 17, Referat Statistik und Geoinformation, herausgegeben wurde. Dort finden sich, neben einem geschichtlichen Überblick, knapp zusammengefasst die neuesten Daten über Bevölkerung, Privathaushalte, Familien, Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Außenhandel, Bruttoinlandsprodukt und Einkommen. Aktuelle Zahlen über Industrie, Gewerbe, Handel, Betriebe, das Bauwesen, Land- und Forstwirtschaft, Umwelt, Verkehr und Tourismus sind ebenso nachzulesen wie Informationen über das Wohnungswesen, Bildung, Kultur, das Gesundheitswesen oder die Sozialhilfe.

Abgerundet werden diese Eckdaten mit einer Vergleichsstatistik, bei der der steirische Bevölkerungsstand, die Beschäftigung, das Bruttoinlandsprodukt und vieles mehr mit den österreichischen Werten beziehungsweise mit jenen der gesamten EU verglichen werden.„Die Steiermark ist ein wunderschönes, vielfältiges Bundesland. Sei es Natur, Wirtschaft, Kultur, Sport, Wissenschaft, oder unser lebendiges Vereinsleben. „Die Steiermark ist ein wunderschönes, vielfältiges Bundesland. Sei es Natur, Wirtschaft, Kultur, Sport, Wissenschaft, oder unser lebendiges Vereinsleben. Die ‚Kleine Steiermark Datei’ fasst diese große Vielfalt in Zahlen zusammen und gibt einen genauen Überblick über die Entwicklung der Steiermark. Die Anzahl der steirischen Haushalte wächst. Darüber freue ich mich sehr, es bringt aber auch Herausforderungen. Unsere Aufgabe als Landesregierung ist es, den Menschen in der Steiermark Zukunftsperspektiven zu geben. Dafür brauchen wir einen Masterplan für die nächsten 15 Jahre. In der Regionalentwicklung passiert bereits sehr viel, von der Obersteiermark über den steirischen Zentralraum bis hin zur Ost- und Südweststeiermark. Dabei handelt es sich um mehr als 400 Regionalprojekte in allen steirischen Landesteilen", so LH-Stv. Michael Schickhofer.

Entwicklung der Privathaushalte
„Laut den aktuellsten Daten gibt es in der Steiermark mit fast 528.000 bereits weit mehr als eine halbe Million Privathaushalte. Davon sind deutlich mehr als ein Drittel (genau 35,2 Prozent) Einpersonenhaushalte, 31 Prozent Zweipersonenhaushalte, in jedem sechsten Haushalt leben drei und in 18 Prozent der Haushalte mindestens vier Personen", so Martin Mayer, Leiter des Referates für Statistik und Geoinformation. Damit leben bereits über 185.000 Steirerinnen und Steirer alleine, also mehr als jede(r) Siebente. Der Blick in die Zukunft zeigt, dass die Zahl der Privathaushalte weiter ansteigen wird, besonders die Einpersonen- oder Singlehaushalte. So rechnen die Statistiker im Jahr 2030 mit fast 573.000 und im Jahr 2050 mit über 597.000 steirischen Privathaushalten. Der Anteil der Singlehaushalte steigt bis 2050 weiter auf fast 40 Prozent (das sind dann über 235.000 Personen oder mehr als jede(r) Sechste). Damit sinkt die durchschnittliche Haushaltsgröße von jetzt 2,28 weiter auf dann 2,15.

Für weitere Informationen steht Ihnen Martin Mayer unter 0316/877-2904 gerne zur Verfügung und nähere Informationen bietet das ausführliche Externe Verknüpfung Werk. Die „Kleine Steiermark Datei" steht auch unter Externe Verknüpfung www.statistik.steiermark.at unter Publikationen zur Verfügung.

Graz, am 30. Juni 2017

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Sabine Jammernegg unter Tel.: +43 (316) 877-2999, bzw. Mobil: +43 (676) 86662999 
 und Fax: +43 (316) 877-3188  oder E-Mail: sabine.jammernegg@stmk.gv.at 
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