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Hohe Auszeichnung für verdiente Persönlichkeiten

Große Goldene Ehrenzeichen mit Stern und Große Goldene Ehrenzeichen verliehen

LH Hermann Schützenhöfer (li.) und LH-Stv. Michael Schickhofer (re.) mit den Geehrten: Josef Smolle, Siegfried Schrittwieser, Helmuth Lexer, Erwin Wurm  und Erich Hödl (v.l.) © Foto: steiermark.at/Frankl; bei Quellenangabe honorarfrei
LH Hermann Schützenhöfer (li.) und LH-Stv. Michael Schickhofer (re.) mit den Geehrten: Josef Smolle, Siegfried Schrittwieser, Helmuth Lexer, Erwin Wurm und Erich Hödl (v.l.)
© Foto: steiermark.at/Frankl; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (2. Juni 2016). Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer überreichte heute Nachmittag (02.06.2016) gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern an seinen ehemaligen Regierungskollegen Siegfried Schrittwieser. Fast ein halbes Jahrhundert war der Obersteirer in der Politik und dies in unterschiedlichen Funktionen vom Bürgermeister über den 2. LH-Stellvertreter bis hin zum Präsidenten des Landtages. „Du bist ein Mann mit echter Handschlagqualität. Es war nicht immer einfach mit Dir, aber was nach langem Verhandeln mit Dir ausgemacht war, galt hundertprozentig", so LH Schützenhöfer anerkennend.

Weiteren vier Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben kam die besondere Ehre zuteil, von LH Hermann Schützenhöfer und LH-Stv. Michael Schickhofer das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark überreicht zu bekommen. Neben dem international erfolgreichen Künstler Erwin Wurm, der auch die Dankesworte sprach, wurden der Präsident des steirischen Schiverbandes Helmuth Lexer, der ehemalige Rektor der Medizinischen Universität Graz Josef Smolle und der ehemalige Rektor der Technischen Universität Graz Erich Hödl geehrt. „Mit dieser Auszeichnung danken wir den Geehrten für ihr großes Engagement im Sinne der Allgemeinheit. Wir, das ganze Land, sind stolz auf sie, denn sie haben sich selbst und ihr Wirken in den Dienst der Sache gestellt. Mein Dank gilt auch ihren Familien, ihren Ehepartnern, ihren Kindern, ihren Freunden und nicht zuletzt ihren Mitarbeitern. Besondere Anerkennung gebührt auch jenen, die sie auf Ihrem Weg begleitet haben und die sie mit vielem und vielen teilen mussten. Leistung und Erfolg sind ja für uns alle ohne die Unterstützung dieser Menschen nur sehr schwer möglich", betonte LH Schützenhöfer bei der Überreichung.

Als Ehrengäste begrüßte Landeshauptmann Schützenhöfer unter anderem Landtagspräsidentin Bettina Vollath und die Landesräte Christian Buchmann, Doris Kampus und Anton Lang.

Großes Goldenes Ehrenzeichen mit Stern: 

Siegfried Schrittwieser:
Bereits mit 16 Jahren fing Siegfried Schrittwieser an sich politisch zu engagieren. Geprägt durch seinen Lebenslauf war es ihm immer schon ein großes Anliegen, für die Menschen da zu sein, Verbesserungen zu erreichen für Menschen, die es nicht so gut getroffen haben und die Position von sozial schwächeren Menschen zu stärken. Es folgten weitere politische Funktionen auf kommunaler sowie auf Landesebene. So trat Siegfried Schrittwieser Ende der Achtzigerjahre als Abgeordneter in den Steiermärkischen Landtag ein, war Vizebürgermeister, Bürgermeister und Klubobmann, ehe er 2005 zum ersten Präsidenten des Steiermärkischen Landtages gewählt wurde. Als zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesrat für Soziales, Arbeit, erneuerbare Energie und thermische Sanierung beendete Siegfried Schrittwieser seine berufliche und seine politische Karriere.

Große Goldene Ehrenzeichen:  

Erich Hödl
Im Mittelpunkt seiner Lehr- und Forschungstätigkeit stand die Theorie der Wirtschaftspolitik mit den Schwerpunkten Technologie- und Umweltpolitik und seit den 90er Jahren auch die Hochschulpolitik. Erich Hödl war Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, in welcher er die Funktion des Dekans der Klasse Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften übernahm, und auch das Amt des Vizepräsidenten der Akademie hatte er für ein Jahrzehnt inne. Im Jahr 2000 wurde Erich Hödl zum Rektor der Grazer TU berufen. Als oberster Manager der Technischen Universität Graz hatte er sich vorgenommen, durch Schwerpunktsetzungen die Einrichtung interdisziplinärer Zentren und Foren sowie durch erstklassige Berufungen, die Qualität der Forschung weiter zu heben und sich damit dem verstärkten Wettbewerb der tertiären Bildungseinrichtungen zu stellen.

Helmuth Lexer
Über die zahlreichen Funktionen, die Helmuth Lexer innehatte, wurde er schließlich 1987 zum Präsidenten des steirischen Skiverbandes ernannt. Im Laufe seiner Ära konnten nicht nur zahlreiche Erfolge steirischer Skisportler gefeiert werden, sondern hat er auch maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Steiermark als führendes Wintersportland positionieren konnte. Als Vorsitzender der Landessportorganisation und des Landessportfachbeirates legte Helmuth Lexer auch immer großen Wert auf die Betreuung der Mitglieder, der einzelnen Fachreferate sowie der unzähligen ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionäre.  Die untrennbare Verbindung von Tourismus, Wirtschaft und Sport zu erreichen und darzustellen, war für Helmuth Lexer über die gesamte Zeit seines Wirkens ein persönliches Anliegen.

Josef Smolle
Smolle studierte Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz und habilitierte 1988 für das Fach Dermatologie und Venerologie. Das Medizinstudium beendete er in nur neun Semestern, als damals jüngster österreichischer Medizinabsolvent. Die Tätigkeit am Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation, die weit über die Medizin hinausgeht, zeichnet Josef Smolle als Brückenbauer zwischen Medizin und neuen Medien aus. Neben seinen vielfältigen universitären Aufgaben, seinen mehr als 500 Publikationen, den zahlreichen Vorträgen im In- und Ausland schrieb und schreibt Josef Smolle auch noch Lehr- und Sachbücher der Dermatologie und gab Bücher zum Thema E-Learning heraus. In seinen beiden Rektorats-Perioden wurden etliche Großprojekte initiiert.

Erwin Wurm
Erwin Wurm gehört heute zu den international erfolgreichsten Künstlern Österreichs. Seine Werke sind facettenreich, radikal, satirisch, ironisch, surreal und im Grenzbereich zwischen Skulptur, Aktion und Performance angesiedelt. Er greift in seinen Arbeiten Themen des Alltags auf, wie etwa Schlankheitswahn und Fettsucht, Mode, Werbung und Konsumkult. Er verwendet Materialien, Inhalte und Themen unserer Zeit. International bekannt wurde er vor allem durch ein außergewöhnliches Skulpturen-Konzept. Berühmt sind auch seine „Fat"-Skulpturen. Dabei werden kleinbürgerliche Statussymbole wie Autos oder Einfamilienhäuser in einem verfettenden, aufgeblähten Zustand gezeigt. Er trifft mit seinen Werken präzise den Nerv unserer Zeit und gibt ungewohnte Einblicke in das Wesen der Menschheit und das Funktionieren unserer Gesellschaft.

Weitere Bilder finden Sie morgen auf unserer Externe Verknüpfung Fotogalerie.

Graz, am 2. Juni 2016

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