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Energie Steiermark: Investor Macquarie übernimmt EDF-Anteile

Vertrag zwischen Land Steiermark und australischem Investor fixiert

Pressekonferenz zur neuen Eigentümerstruktur der Energie Steiermark mit Hilko Schomerus und LH-Stv. Michael Schickhofer © steiermark.at/Frankl; Verwendung bei Quellenangabe kostenfrei
Pressekonferenz zur neuen Eigentümerstruktur der Energie Steiermark mit Hilko Schomerus und LH-Stv. Michael Schickhofer
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Schomerus und Schickhofer unterzeichnen die neue Gesellschaftervereinbarung © steiermark.at/Frankl; Verwendung bei Quellenangabe kostenfrei
Schomerus und Schickhofer unterzeichnen die neue Gesellschaftervereinbarung
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Partnerschaft für eine gute Zukunft der Energie Steiermark: Schomerus, Schickhofer © steiermark.at/Frankl; Verwendung bei Quellenangabe kostenfrei
Partnerschaft für eine gute Zukunft der Energie Steiermark: Schomerus, Schickhofer
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Graz (5. November 2015).- In ihrer heutigen Sitzung wurde von der Steiermärkischen Landesregierung einstimmig dem Verkauf der Energie-Steiermark-Anteile der „Électricité de France“ (EDF) an den australischen Finanzinvestor Macquarie zugestimmt sowie die Gesellschaftervereinbarung mit dem neuen 25-Prozent-Teilhaber beschlossen. „Ich freue mich über die Einigung. Wir wollen gemeinsam investieren, die Energie Steiermark vom Versorger zum Dienstleister weiterentwickeln und auf erneuerbare Energie setzen“, betonte LH-Stv. Michael Schickhofer bei der Unterzeichnung der Vereinbarung im Rahmen eines Pressegesprächs in den Räumlichkeiten der Energie Steiermark. Ausständig ist nun noch die kartellbehördliche Genehmigung, „denn - im Gegensatz zum Syndikatsvertrag mit der EDF - übernimmt das Land nun die vollen Kontrollrechte über die Energie Steiermark“, so Schickhofer.

„Die Energie Steiermark ist ein exzellent aufgestelltes Unternehmen. Wir freuen uns über die künftige Partnerschaft mit der Landesregierung Steiermark und werden gemeinsam das starke Management-Team der Energie Steiermark beim weiterem Wachstum unterstützen“, erklärte Hilko Schomerus, einer der beiden Aufsichtsräte, die in Zukunft von Macquarie entsandt werden. Das Land Steiermark nominiert die sechs weiteren Aufsichtsratsmitglieder, zusätzlich zu den vier Belegschaftsvertretern.

Weitere Eckpunkte wurden vertraglich zwischen Land und Investor vereinbart: Sollte Macquarie die Energie Steiermark-Beteiligung verkaufen wollen, steht dem Land das Recht zu, die Beteiligung zu dem im Bieterverfahren auf Basis eines Informationsmemorandums vom Bestbieter genannten Kaufpreis („second-look“) zu erwerben. Darüber hinaus ist fixiert, dass zumindest 50 Prozent des jährlichen Bilanzgewinnes an die Eigentümer ausgeschüttet werden. Schomerus geht von einer längerfristigen Partnerschaft aus: „Die Transaktion ist das erste Investment von Macquarie Infrastructure und Real Assets (MIRA) in Österreich und wird unser Portfolio sehr gut ergänzen. Wir sind an Wachstum und Stabilität interessiert, als Dienstleister speziell für Pensionsfonds und Versicherungen geht es uns nicht um eine Riesenrendite, sondern um langfristige Sicherheit“, so Schomerus.

Die Energie Steiermark beschäftigt derzeit 1700 Mitarbeiter, die rund 600.000 Kunden mit Energie versorgen. Der Umsatz beträgt 1,37 Milliarden Euro, das Stromnetz ist derzeit rund 29.000 Kilometer lang, etwa 4000 Kilometer Gasleitungen werden betrieben. Mehr als 150 Millionen Euro werden jährlich investiert.

Der neue Partner
Macquarie ist ein Finanzinstitut mit Hauptsitz in Sydney/Australien. Es beschäftigt weltweit rund 14.000 Mitarbeiter. Über die Macquarie Infrastructure and Real Assets S.A. (MIRA) managt Macquarie Infrastrukturfonds für institutionelle Anleger. In Europa beschäftigt MIRA zirka 100 Mitarbeiter und managt über die Macquarie Infrastructure and Real Assets (Europe) Limited als Fondsmanager vier Infrastrukturfonds. Die Investoren sind überwiegend Renten- und Pensionskassen sowie Lebensversicherungen.

Nähere Details finden Sie in der Externe Verknüpfung Gesellschaftervereinbarung zwischen Land Steiermark und Macquarie und dem Externe Verknüpfung Beschluss der Landesregierung

 

Graz, am 5. November 2015

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