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Singlehaushalte weiter im Vormarsch

Die "Kleine Steiermark Datei 2015" steht zur Verfügung

Martin Mayer, Leiter der Landesstatistik © Foto: steiermark.at/Schuster; bei Quellenangabe honorarfrei
Martin Mayer, Leiter der Landesstatistik
© Foto: steiermark.at/Schuster; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (11. Februar 2015).- Die Anzahl der steirischen Haushalte steigt, immer mehr Steirerinnen und Steirer leben allerdings alleine: Das ist eine Erkenntnis aus der aktuellen „Kleinen Steiermark Datei 2015", die bereits zum 25. Mal von den steirischen Landesstatistikern herausgegeben wird. Dort finden sich, neben einem geschichtlichen Überblick, knapp zusammengefasst die neuesten Daten über Bevölkerung, Privathaushalte, Familien, Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Außenhandel. Bruttoinlandsprodukt und Einkommen. Aktuelle Zahlen zu Industrie, Gewerbe, Handel, Betriebe, das Bauwesen, Land- und Forstwirtschaft, Umwelt, Verkehr und Tourismus sind ebenso nachzulesen wie Informationen über das Wohnungswesen, Bildung, Kultur, das Gesundheitswesen oder die Sozialhilfe.

Entwicklung der Privathaushalte
„Laut den aktuellsten Daten gibt es in der Steiermark mit fast 518.000 bereits weit mehr als eine halbe Million Privathaushalte. Davon sind mehr als ein Drittel (genau 34,7 Prozent) Einpersonenhaushalte, 30 Prozent Zweipersonenhaushalte, in jedem sechsten Haushalt leben drei und in weniger als 19 Prozent der Haushalte mindestens vier Personen", so Martin Mayer, Leiter der Landesstatistik. Damit leben bereits fast 180.000 Steirerinnen und Steirer alleine, also mehr als jede(r) Siebente. In Zukunft wird die Zahl der Privathaushalte weiter ansteigen, besonders die Einpersonen- oder Singlehaushalte. So rechnen die Statistiker im Jahr 2030 mit 559.000 und im Jahr 2050 mit 577.000 steirischen Privathaushalten, der Anteil der Singlehaushalte steigt weiter auf fast 40 Prozent 2050 (das sind dann über 228.000 Personen oder mehr als jede(r) Sechste!). Damit sinkt die durchschnittliche Haushaltsgröße von jetzt 2,31 weiter auf dann 2,15. Die Zahl der Familien wird sich hingegen bis 2050 deutlich verringern, von derzeit fast 340.000 Familien (dazu zählen Ehepaare mit und ohne Kinder, Lebensgemeinschaften mit und ohne Kinder sowie die Gruppe der Alleinerzieher) auf rund 323.100.

Abgerundet werden diese Eckdaten mit einer Vergleichsstatistik. Der steirische Bevölkerungsstand, die Beschäftigung, das Bruttoinlandsprodukt und vieles mehr werden mit den österreichischen Werten beziehungsweise mit denen der gesamten EU verglichen.

Für weitere Informationen steht Ihnen Martin Mayer unter Telefon 0316/877-2904 zur Verfügung. Das informative Werk steht unter Externe Verknüpfung www.statistik.steiermark.at unter Publikationen "Kleine Steiermark Datei" zum Download zur Verfügung.

Graz, am 11. Februar 2015

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Sabine Jammernegg unter Tel.: +43 (316) 877-2999, bzw. Mobil: +43 (676) 86662999 
 und Fax: +43 (316) 877-3188  oder E-Mail: sabine.jammernegg@stmk.gv.at 
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