Link zur Startseite

Steirische 'Fort Knox' für 600 Bankstellen

Nationalbank-Reform in den Bundesländern abgeschlossen / “Groß Gold mit Stern“ für Gouverneur Dr. Klaus Liebscher

v.l.n.r. Landeshauptmann Waltraud Klasnic, Gouverneur Dr. Klaus Liebscher und Gattin Vita. Foto Fischer 
v.l.n.r. Landeshauptmann Waltraud Klasnic, Gouverneur Dr. Klaus Liebscher und Gattin Vita. Foto Fischer

Graz/Wien.- Die nach Einführung des Euro erfolgten Reformen und organisatorischen Umstrukturierungen der Nationalbank hatten direkte Auswirkungen auf die Steiermark: Unter der Leitung von Gouverneur Dr. Klaus Liebscher wurde vor wenigen Tagen eine weitere Etappe abgeschlossen. Die einzelnen Bundesländer-Standorte sind nun in vier Gebiete zusammen gefasst. Dazu zählt die für den gesamten Bereich ´Österreich-Süd´ zuständige Zweig-Anstalt Graz. „Gemeinsam mit einer neu geschaffenen Bargeld-Gesellschaft und dem ´Schoeller Münzhandel´ verkörpert die Nationalbank in Graz gewissermaßen das ´Fort Knox´ der Steiermark“ unterstrich Landeshauptmann Waltraud Klasnic am vergangenen Wochenende bei einer Feierstunde in der Grazer Burg und zeichnete Dr. Klaus Liebscher mit einer höchsten Auszeichnungen aus, dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark mit dem Stern.

Die Bargeld-Gesellschaft und der Schoeller-Münzhandel versorgen rund 600 Bankstellen und Postämter in der Steiermark mit Bargeld. „Diese Umstrukturierung ist nur eines von vielen Beispielen, die zum Ausdruck bringen, mit welcher Effizienz Gouverneur Liebscher den wichtigen Finanzmarkt-Bereich führt“, erklärte LH Klasnic im weiteren Verlauf der Feierstunde. Sie erinnerte an die beeindruckende berufliche Karriere des 1939 in Wien geborenen Juristen und Bankiers. „Nach seinem Eintritt in die Raiffeisen Zentral Bank war er maßgeblich am Aufbau des Wertpapier-Wesens und des Börse-Geschäftes beteiligt. Mit unglaublichem Tempo stieg er die Karriere-Leiter empor und wurde schließlich 1988 General-Direktor und Vorstands-Vorsitzender der Raiffeisen Zentral Bank“. Deren Bilanz-Summe betrug bei seinem Ausscheiden vor neuen Jahren 16 Milliarden Euro. Danach wechselte er in die Nationalbank. „Unter der Leitung von Dr. Liebscher ist die Umstellung auf den Euro in Österreich ohne Probleme über die Bühne gegangen“, betonte die steirische Regierungschefin und dankte „einem für unsere gesamte Wirtschaft verdienten Österreicher“. 

Graz, am 08.November 2004

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information Dr. Kurt Fröhlich unter Tel.: (0316) 877-3881 Fax: (0316) 877-3188  E-Mail: kurt.froehlich@stmk.gv.at zur Verfügung.

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).