Österreichweites Bike-Vorzeigeprojekt in Lannach eröffnet

Die Steiermark ist um eine Sport-Attraktion reicher

Feierliche Eröffnung des Bike Trail Park Lannach mit Landesrat Christopher Drexler, dem Lannacher Bürgermeister Josef Niggas und zahlreichen Mountainbike-Fans.
Feierliche Eröffnung des Bike Trail Park Lannach mit Landesrat Christopher Drexler, dem Lannacher Bürgermeister Josef Niggas und zahlreichen Mountainbike-Fans.© Land Steiermark/Streibl; Nutzung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (26. Oktober 2021). - Bestzeit für den Bike Trail Park Lannach! So könnte man die Umsetzung dieses Konzepts ganz kurz im Sportjargon zusammenfassen. Von der Idee über den Entwurf, die intensive Umsetzungsphase, die perfekte Zusammenarbeit aller Beteiligten bis hin zur Eröffnung am Nationalfeiertag (26.10) ist es gelungen, hier innerhalb von wenigen Monaten einen beispielhaften Bike Trail Park zu verwirklichen.

Sportlandesrat Christopher Drexler ist sichtlich stolz, was hier gelungen ist: „Der Bike Trail Park Lannach ist ein Paradebeispiel dafür, was möglich ist, wenn intensiv und professionell zusammengearbeitet wird. Wir entsprechen damit dem Zeitgeist hin zu mehr Bewegung im Freien. Außerdem schaffen wir so eine weitere Möglichkeit, den enorm großen Bedarf nach legalen Mountainbike-Strecken, der sich aufgrund der immensen Bike-Verkaufszahlen ergibt, in etwas geregeltere Bahnen zu lenken.“

Trailangebot für alle Mountainbiker – vom Kind bis zum Erwachsenen
In einem rund 46.000 Qua­d­rat­me­ter großen Waldstück unmittelbar neben dem Bahnhof von Lannach wurde dieses einzigartige Trail Projekt mit einem Gesamtbetrag von rund 600.000 Euro in Rekordzeit von sechs Monaten errichtet. Auf einer Länge von 4,2 Kilometern kann man sich in allen Schwierigkeitsgraden analog zum Skisystem von Grün (sehr-leicht), über Blau (mittel) und Rot (anspruchsvoll) bis hin zu Schwarz (schwierig) verausgaben. Mit zwölf verschiedenen Trails und Lines, drei Übungsbereichen, einer Aufenthaltsfläche mit Park & Ride, Bike-Abstellplatz, WC, Waschplatz, Self-Servicepoint sowie Getränke- und Snackautomat findet man alles vor, was das Bike-Herz begehrt. Damit eignet sich der Bike Park nicht nur für Mountainbike-Einsteigerinnen und -Einsteiger, sondern bietet auch ambitionierten Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, schnell ein paar anspruchsvolle Runden zu drehen. Perfekt geeignet ist der Park mit Sicherheit auch für die ganze Familie, um die individuellen Mountainbike-Fertigkeiten zu verbessern und an einem Ort gemeinsam dem Mountainbikesport nachzugehen. Durch die optimale Erreichbarkeit mit dem Zug aus Graz und Wies-Eibiswald wird selbstverständlich auch dem Umweltgedanken Rechnung getragen.  

Der Lannacher Bürgermeister Josef Niggas: „Mit dem innovativen Bike Park schafft Lannach ein breitgefächertes und aktuell einmaliges Angebot an offiziellen Bikestrecken mit einer Länge von rund 4,2 Kilometern. Und das im urbanen Raum auf lediglich 4,6 Hektar Waldfläche. Ein momentan einzigartiges Projekt. Ideal in Bahnhofsnähe gelegen und daher mit dem Zug und Rad perfekt zu erreichen. Eine umfangreiche Infrastruktur mit WC-Anlage, Bike-Wasch-Platz, Self-Service-Station und gastronomischen Köstlichkeiten aus der Region runden das Angebot ideal ab. Der Bike Trail Park Lannach wird zukünftig zu einem Erlebnis für Jung und Junggebliebene aus Lannach, aber auch für alle Benützer aus nah und fern.“

Das Miteinander aller Interessensgruppen ist wichtig
Die optimale Mountainbike-Infrastruktur ist in Lannach ebenso gegeben, wie auch die vor der Errichtung erfolgte Abstimmung mit allen wesentlichen Interessensgruppen. Hier hat der im Februar des heurigen Jahres installierte steirische Mountainbike-Koordinator und Ex-Profi Markus Pekoll ganze Arbeit geleistet. Schließlich und endlich gilt es bei der Verwirklichung solcher Projekte nicht nur das Know how für eine passende Infrastruktur einzubringen, sondern auch die Bedürfnisse, Erwartungen und Vorstellungen aller Interessensgruppen immer im Blick zu behalten und einen möglichst breit getragenen Interessensausgleich herzustellen. Dafür braucht es klare Spielregeln, die von der Mountainbike-Community ebenso akzeptiert werden müssen, wie von den anderen Beteiligten. Beispielgebend für weitere Projekte in der Steiermark meint Pekoll: „Nur gemeinsam werden wir durch eine passende Angebotsschaffung und entsprechende Nutzerlenkung die besten Lösungen für den Mountainbike-Sport in der Steiermark finden können.“

Steiermark zu einer der führenden Mountainbike-Regionen Europas machen
Abschließend bekräftig Sportlandesrat Christopher Drexler noch einmal die von ihm zum Arbeitsantritt von Mountainbike-Koordinator Markus Pekoll ausgegebene Devise: „Der Weg, die Steiermark zu einer der führenden Mountainbike-Regionen Europas zu machen, ist natürlich noch ein weiter. Wir haben aber in dieser kurzen Zeit schon sehr viel erreicht und werden weiter kräftig in die Pedale treten. Herzlichen Dank an Bürgermeister Josef Niggas, seinen Amtsleiter Daniel Kahr, an das gesamte Lannacher Team und an Markus Pekoll für die beispielgebende Zusammenarbeit.“

Graz, am 26. Oktober 2021

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Denise Kallweit unter Tel.: +43 (316) 877-5854, bzw. Mobil: +43 (676) 86665854 
 und Fax: +43 (316) 877-2294  oder E-Mail: denise.kallweit@stmk.gv.at 
zur Verfügung
A-8011 Graz - Hofgasse 16 - Datenschutz
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).