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Eine Million Euro für die ältere Generation

Schickhofer und Kampus machen ältere Generation fit für die Zukunft

LR Doris Kampus, LH-Stv. Michael Schickhofer und Christine Brunnsteiner (v.l.) setzen eine neue Initiative für ältere Menschen in der Steiermark © Bilder: Land Steiermark/Stolz; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
LR Doris Kampus, LH-Stv. Michael Schickhofer und Christine Brunnsteiner (v.l.) setzen eine neue Initiative für ältere Menschen in der Steiermark
© Bilder: Land Steiermark/Stolz; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Eine Million Euro steht für innovative Projekte zur Verfügung. 
Eine Million Euro steht für innovative Projekte zur Verfügung.

Graz (25. Jänner 2019).- Auf Initiative von Landeshauptmann-Vize Michael Schickhofer und Landesrätin Doris Kampus wird ab sofort dafür gesorgt, dass ältere Menschen in den sieben steirischen Regionen in den Fokus gerückt und wichtige Impulse für ein gutes Leben im Alter gesetzt werden. Innovative und kreative Projekte sollen die steirischen Regionen zu einem noch lebenswerteren Umfeld für alle Steirerinnen und Steirer von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter machen. Die Förderausschreibung unter dem Titel „Steiermark - Reich an Leben. Weil die Zukunft allen gehört“ stellt dabei Projektfördermittel aus dem Regionalressort von insgesamt einer Million Euro für Projekte zur Verfügung, die das Ziel verfolgen, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern, ihre wichtige Rolle für die Gemeinschaft zu stärken und Möglichkeiten zu schaffen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Ältere Menschen spielen im gesellschaftlichen Zusammenhalt eine ganz entscheidende Rolle. Sie entlasten als Großeltern die Familien, leisten viel ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und können die Jungen mit ihrer Lebenserfahrung unterstützen. Gerade bei Themen wie der Digitalisierung, Altersarmut oder Sicherheit im Alter sehen der für die Regionen zuständige Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer und Soziallandesrätin Doris Kampus allerdings noch Nachholbedarf. Sie erwarten sich viele Förderanträge flächendeckend über die gesamte Steiermark verteilt. „Die Steiermark ist reich an Leben. Mit dieser Förderausschreibung wollen wir die Zukunft speziell für die ältere Generation aktiv gestalten und Verbesserungen in ganz wesentlichen Bereichen bewirken“, so  Schickhofer und Kampus unisono. Die ehemalige ORF-Moderatorin Christine Brunnsteiner wird als Botschafterin der Projektausschreibung „Steiermark - Reich an Leben. Weil die Zukunft allen gehört“ agieren und stellt ihre Bekanntheit für die Stärkung der älteren Generationen zur Verfügung. 

Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer erklärt die tragende Rolle der älteren Generation und die Wichtigkeit starker Regionen für ein gutes Leben aller Steirerinnen und Steirer: „Die Zukunft gehört uns allen. Gerade weil die ältere Generation bereits so vieles für die Steiermark geleistet hat und noch immer leistet, wollen wir dort Impulse setzen, wo es Nachholbedarf gibt. Sicherheit spielt im fortgeschrittenen Alter eine wichtige Rolle. Tägliche Abläufe und Wege können zu großen Herausforderungen werden. Auch die Digitalisierung macht vor der älteren Generation nicht Halt und beeinflusst diese immer mehr. Mit der Ausschreibung wollen wir auf wichtige Punkte wie Sicherheit, Digitalisierung, Altersarmut oder Teilhabe an der Gesellschaft gezielt eingehen und die Hebel dort ansetzen. Wir wollen die ältere Generation und die steirischen Regionen stärken, damit alle Steirerinnen und Steirer jetzt und in Zukunft ein lebenswertes, sicheres und gutes Leben führen können.“

Soziallandesrätin Doris Kampus betont, dass die ältere Generation der Steirerinnen und Steirer ein „wahrer Schatz des Landes an Lebenserfahrung“ ist. „Ich möchte mich bei den älteren Menschen in der Steiermark ganz besonders für ihre Lebensleistung bedanken, aber auch für ihren vielfältigen, positiven Einsatz für die Gesellschaft, zum Beispiel als Großeltern oder im Ehrenamt“, so die Soziallandesrätin, die in der Landesregierung für Seniorinnen und Senioren zuständig ist. Die gute Einbindung der älteren Steirerinnen und Steirer, ihre Teilhabe an der Gesellschaft, aber auch ihre soziale Sicherheit müssen gewährleistet und ausgebaut werden.

„Die Qualität einer Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie sie mit ihren älteren Mitgliedern umgeht“, hebt Kampus hervor. In der Steiermark seien die älteren Menschen eine besonders wichtige Zielgruppe moderner Sozialpolitik – die Palette der Maßnahmen reicht von der Mindestsicherung über den Heizkostenzuschuss bis zur Seniorenurlaubsaktion des Landes. Kampus: „Wir sind mit voller Solidarität für die älteren Steirerinnen und Steirer da, sodass sie diesen Lebensabschnitt sozial abgesichert und vital erleben können.“ Entscheidend ist aus Sicht der Soziallandesrätin, dass entschieden gegen alle Formen von Altersdiskriminierung vorgegangen werde. „Dazu müssen wir auch intensiv an der Bewusstseinsbildung arbeiten, wie verbreitet diese Formen der Diskriminierung sind“, so Kampus.

Die Projektbotschafterin und Obfrau des Vereins „Wir für uns“, Christine Brunnsteiner, erklärt: „Die gute Nachricht: Die Menschen in unserem Land werden immer älter. Die weniger gute Nachricht: Bis dato wird das Potential der Älteren und Alten viel zu wenig genutzt und gefördert. Daher ist die Idee, die ältere Generation in den Mittelpunkt einer besonderen Förderinitiative zu stellen, ein Gebot der Stunde. Miteinander reden und einander zuhören ist der Anfang, denn nur daraus kann ein geglücktes Zusammenleben der Generationen entstehen, von dem alle Seiten profitieren.“

Die Projektausschreibung läuft bis 5. April 2019, danach entscheidet eine unabhängige Jury, welche der eingereichten Projekte gefördert werden. Als Förderwerber und Förderwerberinnen können und sollen sowohl Privatpersonen als auch Gemeinden, Vereine oder sonstige Institutionen auftreten. Weiterführende Informationen zur Einreichung sind Externe Verknüpfung hier zu finden.

Rückfragenhinweis:
Christoph Miksch
Büro LH-Stv. Michael Schickhofer
christoph.miksch@stmk.gv.at
Tel. 0664/4249690

Graz, am 25. Jänner 2019

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Martin Schemeth unter Tel.: +43 (316) 877-4204, bzw. Mobil: +43 (676) 86664204 
 und Fax: +43 (316) 877-3188  oder E-Mail: martin.schemeth@stmk.gv.at 
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