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"Verständliche Steiermark": Positve Beurteilung der BürgerInnen-Jury

Kommunikationsbarrieren zwischen Landesverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern abbauen

LH-Stv. Schickhofer begrüßte im Namen der steirischen Landesspitze die Teilnehmenden der Bürgerinnen-Jury in der Alten Aula © steiermark.at / Leiß, bei Quellenangabe honorarfrei
LH-Stv. Schickhofer begrüßte im Namen der steirischen Landesspitze die Teilnehmenden der Bürgerinnen-Jury in der Alten Aula
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100 Bürgerinnen und Bürger stellten sich als Juroren für die "Verständliche Steiermark" zur Verfügung © steiermark.at / Leiß, bei Quellenangabe honorarfrei
100 Bürgerinnen und Bürger stellten sich als Juroren für die "Verständliche Steiermark" zur Verfügung
© steiermark.at / Leiß, bei Quellenangabe honorarfrei
Es wurde bei der BürgerInnen-Jury intensiv gearbeitet © steiermark.at / Leiß, bei Quellenangabe honorarfrei
Es wurde bei der BürgerInnen-Jury intensiv gearbeitet
© steiermark.at / Leiß, bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (25.5.2018).- "Die Steiermark ist das erste Bundesland, das landesweit sowie abteilungs- und behördenübergreifend damit begonnen hat, Kommunikationsbarrieren zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Landesverwaltung abzubauen. Ziel der Initiative „Verständliche Steiermark" ist es, so verständlich und unkompliziert wie möglich zu kommunizieren", sagte Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer in seiner Begrüßung bei der heutigen Veranstaltung mit Bürgerinnen und Bürgern in der Aula der Alten Universität in Graz. Schickhofer, der auch Landeshauptmann Schützenhöfer vertrat, weiter: „Amtsdeutsch stellt für die Bürgerinnen und Bürger oft ein Problem dar. Mit der ´Verständlichen Steiermark´ wollen wir diese Hindernisse entfernen."

Mit der BürgerInnen-Jury, die heute Nachmittag (25.5.) von 14 bis 17 Uhr tagte, wurde ein wichtiger Meilenstein in dem Projekt, das schon im Vorjahr gestartet wurde, erreicht. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen der Steiermark sind dem Aufruf der letzten Wochen gefolgt und haben sich unentgeltlich als Juror zur Verfügung gestellt. Sie haben verschiedenste Textpassagen, die zuvor von Landesbediensteten in Arbeitsgruppen überarbeitet wurden, in puncto Verständlichkeit und wertschätzender Sprache beurteilt. Sie konnten zusätzlich schriftlich wie mündlich ihre persönlichen Verbesserungsvorschläge abgeben.

Ergebnisse der Jury-Sitzung

Generell bewerteten die Bürgerinnen und Bürger die meisten überarbeiteten Beispiele mit "viel verständlicher" beziehungsweise "eher verständlich". Besonders einverstanden waren sie mit den überarbeiteten Beispielen der Rubrik "Alltagssprache statt Amtsprache" (75 Prozent fanden die neue Version viel verständlicher, 11 Prozent verständlicher), die Beispiele der Rubrik "Aufzählungen bringen Klarheit" (hier gaben 71 Prozent viel  verständlicher und 12 Prozent eherverständlich an) sowie die Beispiele von "Ausschreiben ist verständlicher" (hier kreuzten 66 Prozent viel verständlicher beziehungsweise 19 Prozent eher verständlich an). Viel mehr als erwartet waren die Juroren bereit, neue Vorschläge zu machen. Diese werden nun mit den betroffenen Dienststellen diskutiert und wo immer das möglich ist, auch sofort umgesetzt.

Positiv für das Land Steiermark fiel auch die Abschlussfrage aus, wie zufrieden man insgesamt mit dem Service der steirischen Landesverwaltung sei. Da kreuzten 47 Prozent der Juroren „sehr zufrieden" und 50 Prozent „zufrieden" an.

Es gibt nur Gewinner

Für Projekteigner Landesamtsdirektor Helmut Hirt ist die „Verständliche Steiermark" jedenfalls ein Gewinn. „Einerseits sollen die Bürgerinnen und Bürger auf einen Blick erkennen, wie es um ihr Anliegen steht. Andererseits hilft es auch der Landesverwaltung, wenn die Abwicklung aller Anliegen möglichst rasch und reibungslos geschieht und die Zahl der Beschwerden beziehungsweise Nachfragen sinkt. Ganz nach dem Motto: Gut - steirisch - verständlich: Unsere Steiermark!"

Für Projektleiterin und Leiterin der steirischen Landeskommunikation Inge Farcher sind die Ergebnisse der heutigen Jurysitzung ein Auftrag, die "Verständliche Steiermark" in der Landesverwaltung weiter zu entwickeln. „Wir sind auf einem Weitwanderweg, das ist kein Kurzstreckenlauf, es zählt das stetige Vorwärtskommen. Es geht auch um ein Stück neuer Unternehmenskultur und so ein Wandel vollzieht sich nicht von heute auf morgen."

Unverständliche Schriftstücke bitte melden

Dieser Wandel benötigt Zeit und vor allem Beteiligung, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landes, aber auch von den Bürgerinnen und Bürgern. Daher hat das Land Steiermark eine eigene Website "Verständliche Steiermark" eingerichtet. Auf dieser Seite können Bürgerinnen und Bürger auf Textstellen, Sätze, Wörter oder gleich ganze Schreiben aufmerksam machen, die für sie nicht verständlich sind. Unter dem Menüpunkt „Dokumente senden" können sie diese Texte übermitteln und bekommen so rasch wie möglich eine "verständliche" Antwort.

Externe Verknüpfung www.verstaendliche.steiermark.at

Was die steirische Landesspitze zur "Verständlichen Steiermark" sagt, zeigt Externe Verknüpfung das Video.

Und hier geht es Externe Verknüpfung zur Fotogalerie der Veranstaltung.

Graz, am 25. Mai 2018

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