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Seckau erhielt Auszeichnung als "Fairtrade-Gemeinde"

Seckau/Graz (13.10.2017). - Kleine Stube, motivierte Menschen im „Hofladen" in Seckau: Seit Winter 2015 traf sich dort regelmäßig die Fairtrade-Gruppe, um gemeinsam über den fairen Handel zu diskutieren. Die Mitglieder überlegten sich auch regelmäßig neue Maßnahmen, um Fairtrade im 1.292-Einwohner-Ort noch bekannter zu machen. Ihr Einsatz wurde nun gestern (12. Oktober 2017) belohnt:  Im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Thema „Regional. Bio. Fair." erhielt Seckau die offizielle Auszeichnung als 27. steirische Fairtrade-Gemeinde verliehen. „Fairer Handel soll mehr Gerechtigkeit auf der Welt schaffen, zu der jede und jeder durch seine persönlichen Kaufentscheidungen beitragen kann", sagte Landtagsabgeordneter Anton Gangl als Vertreter des Landes Steiermark. „Es ist wichtig, dass Gemeinden und Organisationen das Bewusstsein für dieses Thema vermitteln", so Gangl.

In Seckau sind Fairtrade-Produkte mittlerweile nicht nur im örtlichen Supermarkt verfügbar, auch das Hotel Restaurant Hofwirt setzt auf fair gehandelten Kaffee und Kakao. Im Gemeindeamt werden bei Sitzungen und auch im Büroalltag Kaffee und Fruchtsäfte mit dem kleinen Siegel, das für große Veränderung steht, getrunken. Zudem werden vom Abteigymnasium Seckau Projekte zu den Themen Fairtrade und Nachhaltigkeit umgesetzt, unter anderem beim Tag der offenen Tür und Schulfesten. „Vom gerechten Handel profitieren weltweit hundertausende Kleinbauernfamilien und Mitarbeiter auf Plantagen durch bessere Löhnen und Prämien, die jeweils zugunsten von Gemeinschaftsprojekten wie Schulen, Straßen oder Spitäler investiert wird", unterstrich Maria Ebner von FAIRTRADE Österreich.

im Vorjahr fast 40 Millionen Euro Fairtrade-Umsatz in der Steiermark

„Wir machen auch in der Gemeindezeitung auf die Wichtigkeit von globaler Fairness aufmerksam und informieren regelmäßig über das Thema auf der Gemeindewebseite", sagt Martin Obermaier. Der Lehrer und nunmehrige „Fairtrade-Gemeinderat" ist jetzt Hauptverantwortlicher bei dem Projekt, das von der Seckauer „e5-Arbeitsgruppe für eine energieeffiziente Gemeinde" inittiert wurde.

Mit diesen Maßnahmen ist Seckau in guter Gesellschaft. Bereits 26 weitere steirische Gemeinden unterstützen aktiv Fairtrade. Zudem setzen bekannte steirische Unternehmen wie die Zotter Schokoladen Manufaktur, Life Earth Reisen oder GoFair auf Produkte mit dem Fairtrade-Siegel. Diese werden von den Steirerinnen und Steirern auch sehr gerne gekauft. Im Vorjahr lag der geschätzte Fairtrade-Umsatz im so genannten grünen Herzen Österreichs bei 38,4 Millionen Euro. Eine erfreuliche Entwicklung, die weiter vorangetrieben werden soll. So unterstützt das Land Steiermark im Rahmen der FairStyria-Entwicklungszusammenarbeit die Qualifikation steirischer Gemeinden zur "Fairtrade-Gemeinde"

Mehr über Fairtrade-Gemeinden:
 - Externe Verknüpfung www.fairtrade-gemeinden.at (FAIRTRADE-Österreich)
 - Externe Verknüpfung www.fairstyria.at/fairtrade-gemeinden (steirische Fairtrade-Gemeinden)


Der Seckauer Bürgermeister Simon Pletz, Fairtrade-Gemeinderat Martin  Obermaier und der Direktor des Abteigymnasiums, Wilhelm Pichler, nahmen die Auszeichnung durch Maria Ebner (FAIRTRADE-Österreich) und den steirischen Landtagsabgeordneten Anton Gangl entgegen. © FairStyria/Steinbach
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Der Seckauer Bürgermeister Simon Pletz, Fairtrade-Gemeinderat Martin Obermaier und der Direktor des Abteigymnasiums, Wilhelm Pichler, nahmen die Auszeichnung durch Maria Ebner (FAIRTRADE-Österreich) und den steirischen Landtagsabgeordneten Anton Gangl entgegen.
© FairStyria/Steinbach






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