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Kapfenberg bekommt das modernste Edelstahlwerk der Welt

Schickhofer und Kratzer: Einsatz hat sich gelohnt - gewaltiger Impuls für die Obersteiermark

LH-Stv. Michael Schickhofer und Kapfenbergs Bürgermeister Fritz Kratzer (v.l.) freuen sich über die Entscheidung für Kapfenberg. © Land Steiermark/Miksch; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
LH-Stv. Michael Schickhofer und Kapfenbergs Bürgermeister Fritz Kratzer (v.l.) freuen sich über die Entscheidung für Kapfenberg.
© Land Steiermark/Miksch; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Franz Rotter (Vorstand "voestalpine High Performance Metals"), LH-Stv. Michael Schickhofer und Altbürgermeister Manfred Wegscheider (v.l.) © voest/Klaus Morgenstern; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Franz Rotter (Vorstand "voestalpine High Performance Metals"), LH-Stv. Michael Schickhofer und Altbürgermeister Manfred Wegscheider (v.l.)
© voest/Klaus Morgenstern; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz/Kapfenberg (27. September 2017).- „Für uns war immer klar: Wir wollen das modernste Stahlwerk der Welt unbedingt nach Kapfenberg holen. Jetzt ist es soweit: Das Stahlwerk wird in Kapfenberg gebaut. Mit diesem Mega-Projekt bekommt das ganze Mürztal Perspektiven, gut bezahlte Jobs und Lehrstellen für unsere Jugendlichen. Damit sind tausende Arbeitsplätze für Jahrzehnte gesichert. Wir haben dafür gekämpft - und unsere vielen Gespräche haben sich ausgezahlt. Nach dem weltweit modernsten Tunnelforschungszentrum in Eisenerz und dem hochmodernen Drahtwalzwerk der Voest in Leoben kommt mit dem Edelstahlwerk in Kapfenberg der dritte gewaltige Impuls in die Obersteiermark“, so der für die steirischen Regionen zuständige Landeshauptmann-Vize Michael Schickhofer.

Gemeinsam mit Bürgermeister Fritz Kratzer und Bürgermeister a. D. Manfred Wegscheider wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche mit Voest-Vertretern geführt, aber auch der Hochwasserschutz für das Voest/Böhler-Gelände, das Voraussetzung für das Stahlwerk ist, auf Schiene gebracht. „Gemeinsam haben wir darauf geschaut, dass alle Verfahren rasch und unbürokratisch abgewickelt werden. Ich danke der Voestalpine und freue mich sehr für die Obersteiermark. Ab jetzt geht es steil bergauf“, freut sich Schickhofer.

Kapfenbergs Bürgermeister Fritz Kratzer freut sich ebenfalls sehr: „Die voestalpine Edelstahl GmbH rüstet sich im Böhler Werk in Kapfenberg für die Zukunft. Das modernste Stahlwerk der Welt wird hier mit einer Investitionssumme von rund 330 bis 350 Millionen Euro errichtet. In einer voll digitalisierten Produktion (Industrie 4.0) wird es möglich sein, große aber auch kleinere Chargen von Spezial-Edelstählen herzustellen, die auch in Pulverform bespielsweise für 3D-Drucker verwendet werden können. Mit großer Unterstützung des Bundes, des Landes Steiermark, allen voran Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer, aber auch durch die Stadtgemeinde Kapfenberg sind alle Rahmenbedingungen erfüllt worden und dem Baubeginn steht nichts im Wege. Diese Innovation sichert weitere gewinnbringende Jahre in der Jahrhunderte alten Geschichte der Edelstahlstadt Kapfenberg und ihrer Einwohner. Tradition mit Zukunft für eine erfolgreiche Steiermark.“

„Durch das Edelstahlwerk werden die Jungen in der Region gut bezahlte Jobs finden - Jobs von denen man gut leben und wo man sich auch verwirklichen kann. Dann bleiben die Jungen auch wieder vermehrt in der Region und gründen hier eine Familie. Für mich war immer klar, dass unsere Jungen in der Obersteiermark mehr Perspektiven bekommen müssen. Bauen wir nun gemeinsam die Obersteiermark zur industriellen Perle und High-Tech-Schmiede in ganz Europa aus“, zeichnet Schickhofer das Zukunftsbild für die Obersteiermark und gibt die Zielrichtung vor. 

Rückfragehinweis:
Büro LH-Stv. Schickhofer
Christoph Miksch
0664-4249690
christoph.miksch@stmk.gv.at

Graz, am 27. September 2017